Von der Mutterstute bis zum Olympiapferd
28.04.2009 | 19:00 Uhr 2009-04-28T19:00:00+0200
Bad Berleburg. (hal) Erstmals hat eine Fachtagung des „Deutschen Reiter- und Fahrerverbands - Fachgruppe Dressur” - in Bad Berleburg stattgefunden.
Mehr als 150 Interessierte folgten der Einladung von Hans-D. Wolff, der sich am Dienstag zu allererst bei der Fürstlichen Familie um IKH Prinzessin Benedikte, Prinz Richard und natürlich Prinzessin Nathalie für die Gastfreundschaft bedankte.
Wolff nutzte in der Reithalle die Gelegenheit, um der Prinzessin noch einmal zum Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen zu gratulieren. Der Vorsitzende der „Fachgruppe Dressur” erinnerte auch an ihre jüngsten Erfolge in Dortmund, wo sie in beim Grand Prix den 4. Rang und im Spezial den 3. Platz erringen konnte. Prinzessin Nathalie bedankte sich anschließend auf ihre Weise. Mit einer Präsentation ihrer Eigengewächse, sprich den Nachzuchten, konnte sie das Fachpublikum begeistern.
Motto der Präsentation: „Von der Mutterstute bis zum Olympiapferd”. „Maximal 20 Pferde werden im Fürstlichen Reitstall untergebracht, davon seien aktuell 13 in Arbeit, so Prinzessin Nathalie, die gestern durch folgende Aussage Sonderbeifall bekam: „Dreijährige Pferde gehören nicht auf Turniere”, so ihre Forderung. Sie hingegen will ihren Pferden genügend Zeit für die Entwicklung geben. Eine Aussage, die auch den Vorsitzender Hans Wolff sichtlich erfreute. Dass rund 150 Interessierte eine Fachtagung auf Schloß Berleburg abhielten und Dänemark zu einer Bronzemedaille in der Dressur kam, ist übrigens einem Zufall zu verdanken.
„Ich bin nur zum Reiten gekommen, weil meine Mutter Benedikte zum 40. Geburtstag eine Stute geschenkt bekam”, so Prinzessin Nathalie.
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