„Vom Schüler zum Chef“ geht in die heiße Phase

Siegen-Wittgenstein..  „Vom Schüler zum Chef“ – das heißt praktisch erfahren, wie es aussehen könnte, sein eigenes Unternehmen zu führen. Der gleichnamige Wettbewerb geht jetzt in die heiße Phase. Am 29. Januar stellen die Schülerteams ihre Geschäftsideen der Jury und der Öffentlichkeit mit Bühnenpräsentationen und Messeständen vor.

Seit Oktober tüfteln die Jugendlichen nun schon. Unter fachkundiger Anleitung können sie Marketingkonzepte erstellen, Zielgruppen bestimmen und sogar selbst die Buchführung für ihr Projekt übernehmen.

Im neuen Jahr bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Präsentationen und Messestände vorzubereiten und den Businessplan fertigzustellen. Dieser Schülerwettbewerb „Vom Schüler zum Chef“ findet bereits zum sechsten Mal statt. Er soll ein Anstoß sein, Jugendliche für das Thema Existenzgründung zu begeistern. Wenn alles gut läuft, können die beim Wettbewerb entwickelten Ideen dann sogar von einer Schülerfirma in die Praxis umgesetzt werden. Und wenn einer der Teilnehmer nach der Schule sagt, „Ich möchte selbstständig werden“, haben die Initiatoren ihr Ziel erreicht.

Kein Ideengeber soll verloren gehen

Hinter „Vom Schüler zum Chef“ stehen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Siegen-Wittgenstein (KM:SI), das Zentrum für ökonomische Bildung in Siegen (ZöBiS), die Sparkassen im Kreis Siegen-Wittgenstein sowie Startpunkt57 - Die Initiative für Gründer e.V. Für sie ist die letztliche Bewertung der einzelnen Geschäftsideen nicht entscheidend. Viel mehr ist das Mitmachen das eigentliche Ziel – getreu dem Motto von Startpunkt57: „Keine Idee und kein Ideengeber dürfen verloren gehen“.

Alle Schulen sowie interessierte Unternehmer sind herzlich eingeladen, bei der Abschlussveranstaltung dabei zu sein.