Vom Osterhasenwettbewerb

Schüllar-Wemlighausen..  Da ihr, wie ich gehört habe, auch nach den Ferien noch Lust habt, Ostergeschichten zu lesen, kamen die Texte aus der Klasse 4 der Grundschule Im Odeborntal am Freitag gerade recht.

Den Anfang macht Finja Weller mit „Der Osterhasenwettbewerb“: Nachmittags kam Annas Mutter nach Hause. Sie sagte: „Ich habe in der Stadt gehört, dass am Samstag um 12 Uhr am Rathaus ein Osterhasenwettbewerb sein soll!“ Später werden die Osterhasen versteigert und der Erlös soll dem Spielplatz zugutekommen. Sie fragte, ob Anna und ihre Schwester auch mitmachen wollten. Sofort haben die beiden Ideen gesammelt.

Ihre kleine Schwester Lilli sagte: „Wir könnten doch Styropor nehmen!“ „Gute Idee!“ sagte Anna. Dann haben sie Styropor gesucht. „Hier sind zwei Kartons voller Styropor“, sagte Anna. „Super! Dann können wir gleich anfangen.“ Anna und Lilli wollten beide einen bunten Hasen bauen. Nach kurzer Zeit waren ihre Hasen fertig.

Am nächsten Morgen standen sie schon früh auf, weil um 12 Uhr der Osterhasenwettbewerb war. Sie kriegten die Osterhasen soeben ins Auto. Dann fuhren sie los und waren um 10 vor 12 da. „Lilli, beeil dich!“, sagte Anna. Lilli antwortete: „Ich komme schon.“ Zusammen gingen sie nach vorne und brachten die bunten Osterhasen weg. „Endlich haben wir es geschafft!“, sagte Lilli erleichtert. Dann fing es an. Ein Mann ging nach vorne und fing an die Osterhasen zu versteigern. Er fragte:„Wer bietet mehr als 10 Euro?“ Und irgendwann kamen auch unsere Osterhasen dran. Unser Nachbar hat für Lillis Hasen 25 Euro geboten und für meinen auch. Nachher wurde das Geld von den Hasen zusammengerechnet und es konnten ganz viele neue Sachen für den Spielplatz gekauft werden. -

Auch bei Jakob Schüngel war der „Osterhase“: Ich wachte auf und dachte: „Endlich Ostern!“ Ich zog mich schnell um, dann ging ich raus zum Eier Suchen. Da hielt mich meine Oma auf und sagte: „Oben habe ich auch noch Eier gesehen.“ „Okay“, sagte ich. Ich suchte eine Stunde und fand 26 Eier. Meine Oma rief mich und ich ging runter, aber da war etwas ungewöhnlich. Am Rand der Treppe lag ein Brief, auf dem stand: „Vom Osterhasen an Jakob“. „Jetzt kommt endlich!“, rief meine Oma und ich nahm den Brief mit und zeigte ihn ihr. „Das sieht aus wie eine Schatzkarte“, überlegte meine Oma laut. Und ich durfte noch vor dem Frühstück der Schatzkarte nachgehen. Die Suche begann am Kamin im Wohnzimmer. Sie führte mich vom Wohnzimmer in die Küche, von der Küche in den Keller und weiter in die Garage.

Da stand ich auf einmal vor einem eingepackten Ding. Es sah aus wie ein kleines Auto. Ich ging vorsichtig heran und packte es aus. Ich freute mich so darüber, dass ich es sofort ausprobierte. Da kam meine Oma raus und staunte: „Was ist das denn?“ „Ein Gokart!, rief ich fröhlich. Und bevor meine Oma mich bremsen konnte, war ich schon weg.