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Viele gute Ideen und Aktionen: "Die ganze Stadt spielt"

16.11.2007 | 16:45 Uhr

Bad Laasphe. (buk) Spiel, Sport, Spaß - Viele gute Ideen und Aktionen sind bereits angedacht und konkretisiert für das Projekt "Bad Laasphe - Die ganze Stadt spielt mit 2008".

Das wurde bei dem Arbeitstreffen der mitwirkenden Vereine und Institutionen deutlich. Gemeinsam mit der Initiatorin, der Bad Laaspher Künstlerin Renate Hahn, wurden vorläufige Konzepte vorgestellt, Ideen ausgetauscht und Planungen aufeinander abgestimmt. Ein breites Angebot an Spielen und Kunst soll Jung und Alt, Einheimische und Gäste in Bad Laasphe näher zusammenbringen (WR berichtete). Am 18. Mai startet das einwöchige Programm.

Zwar steckt das ein oder andere Vorhaben noch in den Kinderschuhen, doch gab es ein breites Spektrum an guten Ansätzen für ein ansprechendes Programm.

So etwa denkt der Freundeskreis für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bad Laasphe (vertreten durch Manfred Dinger) daran, Tanzgruppen zu engagieren, die israelische Tänze aufführen. Die DLRG Bad Laasphe kann sich vorstellen, Strand-Flair zu bieten - z.B. in Form einer Beach-Party -, wie Vorsitzender Mirko Scholz erklärte. Denkbar sei auch ein Spiele-Nachmittag im Freibad zum Thema DLRG-Aufgaben.

Am alten Brunnen will sich die Bürgeraktionsgemeinschaft "Schöne Altstadt Bad Laasphe" (BAG) um die Versorgung des Publikums mit Getränken kümmern. Das Bier soll aus dem Brunnen kommen, hofft BAG-Vorsitzender Waldemar Georg, diese Attraktion realisieren zu können.

Musikalische Schaukämpfe im Rap-Stil

Interessant auch eine Überlegung von Stadtjugendpfleger Hartmut Birkelbach, wonach die Stadtjugendpflege musikalische Schaukämpfe von Kindern und Jugendlichen in einem speziellen Rap-Stil ausgetragen könnte. Was die Stadtjugendpflege darüber hinaus noch anbieten könne, hänge von dem Engagament der Jugend ab.

Die Bereitschaft als ausschlaggebenden Faktor für das Gelingen aller Aktionen hob auch Renate Hahn hervor. Hahn machte zugleich deutlich, dass nicht zu kompliziert gedacht werden dürfe. Bei Projekten von großer Tragweite rückten die einfachen Möglichkeiten, mit denen schon viel in Sachen Attraktivität erreicht werden könne, oft in den Hintergrund. Zum Beispiel sei es kein Problem, jemanden zu finden, der als Stelzenläufer oder Jongleur etwas darbiete.

Weiterhin hofft Renate Hahn, dass sich noch mehr Laaspher bereit erklären, ihre Gärten für Kunst und Besucher zu öffnen.

Einen der zentralen Inhalte von "Bad Laasphe - Die ganze Stadt spielt mit 2008" stellt die Generationenfrage dar, die Frage, wie Alt und Jung sich gegenseitig sehen. Das vom Bevölkerungsrückgang geprägte Bild der Generationen voneinander werde in einer ländlichen Region komplexere Probleme aufwerfen, als in einem Ballungsraum, betonte Markus Hoßfeld, Geschäftsführer der Tourismus, Kur- und Stadtentwicklung (TKS). Hoßfeld lobte diesbezüglich die Initiative von Renate Hahn und das Engagement der Vereine und Institutionen.

Anders als zunächst angedacht, findet die Projektwoche nicht im Rahmen des Landeswettbewerbes "Ab in die Mitte" statt, sondern als Bad Laaspher Idee und Aktion.



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