Verstärkung für Gemeinden in Fischelbach und Banfe
18.12.2008 | 18:01 Uhr 2008-12-18T18:01:43+0100Banfe. (wp) Die Kirchengemeinden Banfe und Fischelbach haben seit dem 3. Adventssonntag nun auch ganz offiziell zwei neue Mitarbeitende. ...
... Im Gottesdienst, der von dem Posaunenchor Hesselbach und dem Gemischten Chor Eintracht Hesselbach musikalisch mitgestaltet wurde, wurden Pfarrer i.E. Oliver Lehnsdorf und Tanja Schultheis als diakonische Gemeindemitarbeiterin begrüßt.
Es sei verheißungsvoll, im Advent etwas Neues zu beginnen, sagte Superintendent Stefan Berk in seiner Ansprache in der Kapelle zu Hesselbach. Denn wer im Advent etwas Neues beginne, habe Weihnachten im Gepäck.
Oliver Lehnsdorf war bislang als Pfarrer im Entsendungsdienst in der Lukas-Kirchengemeinde in Elsoff und Schwarzenau tätig. Nun wechselt er in gleicher Funktion in den südlichen Teil des Kirchenkreises, wo nach der Pensionierung von Pfarrer Hans-Jürgen Debus die Fischelbacher Pfarrstelle nicht wieder besetzt worden war. Seitdem besteht zwischen den Kirchengemeinden Banfe und Fischelbach eine pfarramtliche Vereinigung, eine Aufgabe, die von Pfarrer Peter Mayer-Ullmann (Banfe) alleine nicht zu schultern ist. Nun bekommt er mit Oliver Lehnsdorf eine Entlastung. Dessen Aufgabe wird neben den üblichen pastoralen Diensten vor allem darin bestehen, das Zusammenwachsen der beiden Gemeinden zu fördern.
Tanja Schultheis stammt aus Banfe und ist bereits seit dem 1. August als diakonische Gemeindemitarbeiterin in den Kirchengemeinden Banfe und Fischelbach tätig. Mit der Einführung ist nun die 15. und letzte diakonische Gemeindemitarbeiterin in Wittgenstein offiziell im Amt und somit ist der gesamte Kirchenkreis in dieser Hinsicht flächendeckend versorgt, wie der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, Thomas Dörr, betonte. Er dankte den beiden Gemeinden, die trotz angespannter Finanzlage diese Einstellung gewagt hätten.
Wie wichtig die Arbeit der diakonischen Gemeindemitarbeiterin sei, machte Superintendent Berk klar: "Vielen alten und kranken Menschen, die nicht mehr am Gemeindeleben aktiv teilnehmen können, ist es nicht selbstverständlich, dass sie dennoch zur Gemeinde Jesu Christi gehören. Es ist Ihre Aufgabe, ihnen dies zu sagen."
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