Verrückt und romantisch

Bad Laasphe..  Zwei Stunden pure Unterhaltung boten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 11 des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe bei der Wiederholungsaufführung des „Grusicals“ Dracula unter der Leitung von drei Referendarinnen und Referendaren, die sich damit nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Vorbereitungsdienstes von der Schule verabschiedeten.

Für Annika Bleckmann, die für die Organisation und Regie des Grusicals verantwortlich zeichnete, und Theresa Lange, die die choreografischen Elemente mit den Schülerinnen und Schülern einstudiert hatte, war es der offiziell letzte Tag am Städtischen Gymnasium. Benjamin Lösch, der die musikalische Leitung hatte, wird vorerst als Lehrkraft am Gymnasium bleiben. Für ihre außergewöhnlichen Leistungen erhielten die Referendarinnen und Referendare aber nicht nur viel Beifall und Lob, sondern auch ein Abschiedsgeschenk. Hierbei handelte es sich um eine Bildersammlung von den unvergesslichen Proben und Aufführungen der Musicaltruppe.

Noch besser als Fußball

Die turbulente Aufführung des Musicals, die sich durch großartige schauspielerische, tänzerische und gesangliche Leistungen auszeichnete, musste zunächst mit einem Fußballschlager auf internationalem Niveau um die Gunst des Publikums streiten. Die Qualität der Aufführung war jedoch so hoch, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Aula des Städtischen Gymnasiums am Ende fest davon überzeugt waren, bei ihrer Abendgestaltung die richtige Wahl getroffen zu haben. Zu den Highlights des Stückes gehörte der romantische Song „Dieses Gefühl im Bauch“, der von Jessica Wunderlich und Annalena Büscher gesungen wurde.

Da die Schülerinnen und Schüler bei dieser Aufführung ihr Publikum sehr gut erreichen und unterhalten konnten, wurde nach langanhaltendem Beifall zum Abschluss eine Zugabe in Verbindung mit einer Tanzeinlage gegeben. Frieda Hesselbach sang noch einmal zusammen mit dem Ensemble den Song „Hurra, wir sind bescheuert“.

Schulleiter Karsten Holz ließ es sich am Schluss nicht nehmen, den Schülerinnen und Schülern, ihren betreuenden Lehrkräften und allen Mitwirkenden besonders für ihr außergewöhnliches Engagement zu danken.