Vergangenheit und Zukunft feiern

Alleine der Basar war  die Fahrt an den Wernsbach nach Wemlighausen  wert. Es gab nur für ein Hand voll Teile feste Preise. Was ihnen der restliche Trödel, Spielzeug, Küchenutensilien oder Werkzeug wert war, lag im Ermessen der Käufer.
Alleine der Basar war die Fahrt an den Wernsbach nach Wemlighausen wert. Es gab nur für ein Hand voll Teile feste Preise. Was ihnen der restliche Trödel, Spielzeug, Küchenutensilien oder Werkzeug wert war, lag im Ermessen der Käufer.
Foto: WP

Wemlighausen..  Mit solch einem Ansturm hatte zum 40. Geburtstag des Freizeitzentrums, Pardon Abenteuerdorfs, am Pfingstmontag wohl kaum jemand gerechnet – auch nicht Klaus Aderhold, der sich im Gespräch mit unserer Zeitung „äußerst dankbar“ zeigte. Schon der Festgottesdienst mit Stefan Berk und seinem Team stieß auf große Resonanz.

Alleine der Basar war die Fahrt an den Wernsbach nach Wemlighausen wert. Es gab nur für ein Hand voll Teile feste Preise. Was ihnen der restliche Trödel, Spielzeug, Küchenutensilien oder Werkzeug wert war, lag im Ermessen der Käufer. Was es den Leuten eben wert ist. Einige Sachen stammten auf dem Fundus der Freizeitanlage, allerdings haben Spender auch reichlich Dinge ins Zelt getragen. So hat sich beispielsweise Heinrich Imhof aus Weidenhausen nach Jahrzehnten von seiner Bierdeckelsammlung getrennt. Das Haus am Sähling steuerte einen riesigen Schrank bei. Alle Erlöse sind für einen guten Zweck bestimmt.

Beifall für junge Musiker

Viel Beifall konnte die Schulband des JAG mit Clemens Binder einstreichen. Reichlich Prominenz war auch präsent. So informierte sich Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann über den anvisierten Wandel zum Abenteuerdorf, genau wie die stellv. Bürgermeister Günter Wagner (Bad Laasphe) und Amtskollege Steffen Haschke (Erndtebrück). Auch die stellv. Landrätin Waltraud Schäfer zeigte sich von der Anlage beeindruckt – und die wächst noch. „Als nächstes soll das Heizgebäude errichtet werden. Die Anlage wird dann mit Pellets betrieben“, kündigte Klaus Aderhold an. Dann steht die Erweiterung von Haupthaus und Bettenhaus an. Hier nannte Aderhold explizit die Ausschachtungsarbeiten, denn die Rohbauten sollen auf jeden Fall noch im Herbst errichtet werden, um dem Frost aus dem Weg zu gehen.