Urgeschichten der Christenheit aufgearbeitet

An einem Abend entstand bei der Jugendbibelwoche der Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen sogar eine Arche Noah in der Raumländer Kirche.
An einem Abend entstand bei der Jugendbibelwoche der Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Raumland und Wingeshausen sogar eine Arche Noah in der Raumländer Kirche.
Foto: WP

Raumland..  Insgesamt waren es jetzt 500 junge Leute, die sich an vier Abenden von der Jugendbibelwoche (JuBiWo) der Wittgensteiner Kirchenkreis-Region III in der Raumländer Kirche begeistern ließen. Mancher war an jedem Abend vor Ort.

Das Hinkommen war für die führerscheinlosen Jugendlichen kein Problem. Nicht nur die zwei angekündigten, sondern auch noch eine kurzfristig eingerichtete dritte Pendelbus-Linie brachte die Mädchen und Jungen aus den Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück, Wingeshausen und auch aus Dörfern der Raumländer Kirchengemeinde sicher zum Veranstaltungsort – und danach wieder zurück. Darüber hinaus waren ältere Besucher in Raumland -- Eltern, Geschwister, andere Gemeindeglieder. Jugendliche hatten sich unter anderem aus Eslohe, Fischelbach und Girkhausen auf den Weg gemacht. Zum Berleburger Bibelfrühstück, das wegen der Jugendbibelwoche in Raumland stattfand, kamen ebenfalls 45 junge Besucher in aller Herrgottsfrühe am Freitag vor der Schule.

Viele Mütter und Väter

Und der große Erfolg der Jugendbibelwoche hatte viele, ziemlich junge Mütter und Väter. Jörn Dickel freute sich: „Insgesamt waren 41 Leute aus allen Gemeinden der Region bei der JuBiWo dabei. Die inhaltliche Gestaltung der Abende wurde komplett durch die jüngeren Mitarbeiter – zwischen 14 und 19 Jahren – übernommen. Wir Älteren vom Leitungsteam waren lediglich für die Organisation zuständig. Es wurden viele Anspiele gezeigt, Videos gedreht und aufwändig bearbeitet. Gerade dadurch war die Woche so lebendig. Die Urgeschichten der Christenheit wurden neu aufbereitet und den Jugendlichen mitgegeben.“

Schöpfungsgeschichte nachgespielt

Das Leitmotiv der Jugendbibelwoche lautete diesmal: „In den Fußstapfen des Vaters“. Am ersten Abend ging es um die Schöpfungsgeschichte, die mit unterschiedlichen Lichteffekten und schönen Ideen zur Illustration sehr beeindruckend nachgespielt wurde. Am zweiten Abend waren Adam und Eva die Hauptpersonen, ihr Sündenfall wurde mit einer Foto-Love-Story für die Gegenwart übersetzt. Weil es am nächsten Abend um Noah ging, wurde sogar eine Arche aus Paletten nachgebaut und es regnete, blitzte, donnerte in der Kirche. Beim abschließenden Turmbau zu Babel, gab es nicht nur Live-Schaltungen aus einem Fernseh-Studio von Kain Bock zu Lästa Maul direkt auf die Baustelle, sondern auch noch eine Talkshow zum Thema. Zwischendurch wurde gebetet, gesegnet und natürlich ganz viel gesungen. Sehr gut kam das Bühnenbild an, das die Band im Chorraum auf eine höhere Ebene gestellt hatte. Somit sind die Maßstäbe gesetzt. In den großen Fußstapfen wird es die nächste Jugendbibelwoche der Kirchenkreis-Region III, die schon im November in der Evangelischen Kirche Erndtebrück stattfindet, nicht leicht haben.