Unterstützung für Fernstraßen-Pläne
28.01.2009 | 20:16 Uhr 2009-01-28T20:16:15+0100Siegen-Wittgenstein. ...
... Erfreut nimmt die Junge Union Siegen-Wittgenstein die große Übereinstimmung der Bundesländer NRW und Hessen sowie der Vertreter Siegen-Wittgensteins und der Industrie für den Bau der Bundesfernstraße B 508 neu (FELS) zwischen Kreuztal und Hattenbach zur Kenntnis. Diese Straße habe für die Menschen in Siegen-Wittgenstein und in den angrenzenden Kreisen eine grundlegende zukunftsträchtige Bedeutung, besonders im Hinblick auf den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, heißt es in einer Pressemitteilung der JU.
"Die große Übereinstimmig über Gemeinde-, Kreis- und Landesgrenzen hinweg zeigt, dass dringender Handlungsbedarf in der Frage der Verkehrsanbindung besteht. Die Unternehmen benötigen, um im internationalen Wettbewerb auch dauerhaft leistungs- und konkurrenzfähig zu bleiben, eine gute Infrastruktur", betonte der JU-Spitzenkandidat und stellv. Kreisvorsitzender André Jung.
Die Fertigung von Produkten erfolge seit einigen Jahren fast ausschließlich "just-in-time", die Transportkosten und -zeiten spielten bei der Auftragsvergabe eine entscheidende Rolle. Deshalb orientierten sich Industrieunternehmen bei der Standortwahl zunehmend an leistungsfähigen Verkehrsanbindungen, so Jung: "Darüber hinaus darf man die schon jetzt beträchtliche und in den nächsten Jahren weiter stark zunehmende Belastung der Anwohner (Prognostizierte Steigerung des Straßen-Güterverkehrs um rund 80 Prozent bis 2025) der B 62/B508 zwischen Wittgenstein, Hilchenbach und Kreuztal nicht aus den Augen verlieren. Tagtäglich zwinge sich der Schwerlastverkehr zusammen mit dem Berufsverkehr durch die Ortsdurchfahrten und sorgt regelmäßig in den Nachmittagsstunden für Staus und Beeinträchtigungen."
Die JU unterstützte nachdrücklich das langjährige Engagement und den persönlichen Einsatz von Landrat Paul Breuer für den Bau einer leistungsfähigen Entwicklungsachse für das nördliche Siegerland und Wittgenstein. "Die Bürgerinitiativen gegen die FELS und auch einige Vertreter der örtlichen Parteien Bündnis 90/Die Grünen sowie die Linke argumentieren dagegen sehr eigennützig und in keiner Weise fundiert und vorausschauend. Liest man ältere Pressemeldungen, die z.B. im Zusammenhang mit der Verlängerung der HTS im Norden erschienen sind, wird deutlich, dass Straßenbauplanungen für die betroffenen Anwohner nie sonderlich populär waren und sind. Allerdings: Auch die überwiegenden Mehrheit der damaligen Gegner möchte die Straßen heute nicht mehr missen", stellte André Jung fest.
Verkehrsanbindung auch wichtig, um Fachkräfte zu halten
Die JU weise darauf hin, dass viele junge Absolventen der Uni Siegen nach dem Studium in andere Regionen zeihen, dort ihren Lebensunterhalt verdienen, Familien gründen und somit Siegen-Wittgenstein verloren gehen. Ziel müsse es sein, diesem Trend entgegenzuwirken und das nicht nur im Hinblick auf die demographische Entwicklung, sondern viel mehr um die Region mit Fachkräften und innovativen Unternehmen langfristig zukunftsfähig gestalten zu können.
13:27
Bundesfernstraße hätte man damals ( Planungen 1970 ) die Verbindung nennen sollen und nicht Autobahn, dann wäre das heute kein Thema mehr.