Über Tisch und Bänke
26.09.2011 | 08:42 Uhr 2011-09-26T08:42:34+0200
Bad Laasphe. Gemütlichkeit und Geselligkeit sind verbunden mit der bayerischen Lebensart. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich mit dem Oktoberfest eine bajuwarische Tradition auf der ganzen Welt verbreitet hat.
(wot) Gemütlichkeit und Geselligkeit sind verbunden mit der bayerischen Lebensart. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich mit dem Oktoberfest eine bajuwarische Tradition auf der ganzen Welt verbreitet hat.
Und die kommt in Wittgenstein genauso gut an wie in München auf der Theresienwiese. Dort feiert man das Volksfest bereits seit 1810. Noch nicht so lange geht es im Festzelt in der Wehrstraße rund, wo der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Samstag zum 3. Bad Laaspher Oktoberfest eingeladen hatte.
Rund 500 Besucher nutzten die Gelegenheit, Wiesn-Atmosphäre quasi gleich vor der Haustür zu erleben. „Wir feiern das Fest für die Bürger und für uns selber“, machte Löschzugführer Jörg Jung, der ebenso wie sein Stellvertreter Isidro Prieto Pacheco und die meisten Kameraden eine Krachlederne trug und sich als echter Oktoberfest-Fan outete, deutlich. Sein Dank galt Partnerinnen der Floriansjünger, die in ihren Dirndl nicht nur optisch Akzente setzten, sondern sich in Vorbereitung und Durchführung der Feier verdient gemacht hätten.
Haxn zum Weißbier
Kulinarische Schmankerl wie die Weißwürstl, oa gescheide Scheibn Leberkäs, knusprige Haxn fein abgestimmt mit einigen Maß Weizenbier – das ließ bei dem einen oder anderen Gast das Ränzlein schon ein wenig spannen. Für einen abwechslungsreichen Ohrenschmaus, gewürzt mit starken Beats und pfiffigen Ideen, sorgten die Lahntalmusikanten. Ob Stars und Sternchen aus Andy Borgs Fernsehstadl, Oldies oder aktuelle Chartstürmer – die festzelterfahrenen Musiker trauten sich an alle und alles heran. Mit im Angebot dabei ihr selbst geschriebener Hit vom „Muttermal“, dem durchaus Kultcharakter zugesprochen werden kann. Für ein weiteres Ansteigen des Stimmungsbarometers sorgte im Laufe des Abends ein Jodelwettbewerb, der frei nach Loriots „Holeri du dödel di“ die Sicht auf bisher unbekannte Talente möglich machte.
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