Tausende Gäste machen Herrenwiese zur Fußgängerzone

Bad Berleburg..  Tausende von Besuchern haben den 10. Geburtstag des Jugendfördervereins auf der „Fußgängerzone“ Herrenwiese gebührend gefeiert. Eindeutiger Höhepunkt war am Nachmittag das Konzert mit den Kinderliedermacher Rolf Dreßen. Der Profimusiker hatte im Frühjahr mit allen zehn AWO-Kindertagesstätten individuelle CDs aufgenommen. Sein Konzert war demnach auch eine Art Dankeschön. Der Kinder- und Familientag war ebenso ein Erfolg aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen dem Förderverein und seinen Mitgliedsvereinen. Eine Frau der ersten Stunde sieht da noch etwas anderes Positives: „In der Herrenwiese ziehen alle an einem Strang, alle bringen sich mit ein“, hat Sandra Janson festgestellt.

Das galt auch für das Ford Autozentrum. Dort durfte der Nachwuchs mit Wandfarbe Autos verzieren. Und wer hat die wieder sauber gemacht? „Niemand“, beruhigte Harald Krutwig. Er wolle die Kunstwerke versteigern, ließ der Kfz-Meister schmunzelnd durchblicken.

Schiebe-Wettbewerb gemeistert

Mannstark vertreten waren nicht nur viele Vereine, sondern auch die Feuerwehr. Auch der VfL hatte sich wieder einiges einfallen lassen. So hatte das Team um Michael Boer seine Bobs zur Jubiläumsauftakt-Veranstaltung ganz frisch aufpoliert. Gegen 14.30 Uhr war es dann Alfred Tafoshi, der den 80-Meter-Parcours beim Schiebe-Wettbewerb in rekordverdächtigen 13,3 Sekunden souverän meisterte.

Mächtig aufgefahren hatte auch Olaf Imhof. Am Stand der Wisent-Wildnis stand unter anderem Baumarten-Erkennung oder die Schulung des Tastsinns an. Auf ganz pfiffige Kids wartete der Bau einer Leonardo-Brücke – ohne Nägel und Schrauben zu verwenden. „Das Brücke hängt dank Klemmeffekt zusammen“, klärte der Waldpädagoge auf.

Auch der Bürgermeister war von dem bunten Spektakel mehr als begeistert. Er hatte den Jugendförderverein seinerzeit auf den Weg gebracht. „Ein absolut tolles Ergebnis nach zehn Jahren“, konstatierte Bernd Fuhrmann mit Blick auf die vielen Gäste. Diese tolle Feier, das machte auch Holger Saßmannshausen deutlich, war vor allem der intensiven Vorarbeit von Sandra Janson, Wilhelm Pickhan und Katharina Lückel-Benner (Stadtjugendpflege) zu verdanken. Aber beim Jugendförderverein ziehen ebenfalls alle an einen Strang – wie auf der Herrenwiese.