Starthilfe und
17.10.2011 | 16:02 Uhr 2011-10-17T16:02:00+0200
Bad Laasphe.(hal) Das Thema „Gemeinnützigkeit“ war neben Niederflurbussen oder Ehrenamtskarte ein wichtiger Informationsschwerpunkt beim Treffen von „Pro Bürgerbus NRW“ am Samstag im Laaspher Haus des Gastes, das von Verein Bürgerbus Bad Laasphe um den 1. Vorsitzenden Günter Rothenpieler ausgerichtet wurde.
Gut 100 Vereine waren im Vorfeld angeschrieben worden, rund 40 waren der Einladung des Dachverbandes gefolgt, und das ist laut Beisitzer Volker Aust ein guter Schnitt, schließlich gibt es in NRW Bürgerbusse, die ihre Linien auch am Samstag bedienen.
Zu den Regularien und zu Franz Heckens: Der 1. Vorsitzende ist in seinem Amt ebenso bestätigt worden wie die Geschäftsführerin Marese Demmler sowie Beisitzer Hannelore Maria Krieg-Werner, Manfred Bock, Wolfgang Schouten, Dieter Schmidt und Volker Aust. Im Gespräch mit unserer Zeitung erläutert Aust die Aufgabenstellung von Pro Bürgerbus: „Wir geben Hilfestellung bei der Gründung, stehen den Vereinen beratend zur Seite und leiten Informationen aus der Landesebene an die Mitgliedsvereine weiter.
Sollten Bürgerbusvereine die Gemeinnützigkeit anstreben? Dieser Punkt wird auch nach dem Delegiertentag in Laasphe munter weiter diskutiert. „Das geht schon seit 25 Jahren so“, sagt Volker Aust und erläutert die Gründe: Als gemeinnütziger Verein könnte man kein Fahrgeld erheben, auch die Außenflächen der Busse dürften nicht als Werbeflächen vermietet werden. Man müsste sich auf bestimmte Gruppen wie beispielsweise Personen mit Mobilitätseinschränkungen spezialisieren. Alles rechtlich problematisch. Andererseit könnte ein als gemeinnützig anerkannter Verein Spendenquittungen ausgestellen. Für diesen Schritt sehen Franz Heckens und sein Beisitzer allerdings wenig Chancen.
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