Stadt steckt 220 000 Euro ins Banfer Feuerwehrgerätehaus

Vor dem Umbau: Feuerwehrgerätehaus an der Banfetalstraße (L 718) in Banfe
Vor dem Umbau: Feuerwehrgerätehaus an der Banfetalstraße (L 718) in Banfe
Foto: WP

Banfe/Bad Laasphe..  Die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr in Banfe und Umgebung soll noch in diesem Jahr verbessert werden – durch einen Anbau an das Gerätehaus. Außerdem erhalten die Einsatzkräfte vor Ort ein neues Löschfahrzeug.

Banfe ist ein Standort des Bad Laaspher Löschzuges II. Hier will die Stadt 2015 rund 220 000 Euro in eine Erweiterung des Gerätehauses an der Banfetalstraße investieren. Aber nur, wenn der städtische Haushaltsplan für 2015 mit einem Defizit von drei Millionen Euro auch vom Kreis Siegen-Wittgenstein genehmigt werde, schränkt Bad Laasphes Beigeordneter Dieter Kasper im Gespräch mit unserer Zeitung ein.

Neue Umkleide für Frauen

Im Grunde ist das Banfer Gerätehaus jedenfalls zu klein für die vier Feuerwehr-Fahrzeuge, die hier stationiert sind. „Die Halle ist eigentlich nur für drei Fahrzeuge ausgelegt“, erläutert Udo Kleikamp von der Stadtverwaltung. Ein vierter Stellplatz, realisierbar mit einem Anbau, werde also dringend benötigt, um die aktuellen Standards zu erfüllen. Bei dieser Gelegenheit werde auch eine neue Umkleide eingerichtet, kündigt Kleikamp an – für Feuerwehr-Kameradinnen. Mit weiblichem Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr sei nämlich in den nächsten Jahren verstärkt zu rechnen.

Löschfahrzeug wird nachgeliefert

Für Banfe bereits überfällig ist ein neues Löschfahrzeug des Typs LF 20 – Beschaffungskosten: rund 270 000 Euro. Es kommt nun voraussichtlich im Laufe dieses Jahres, sollte aber eigentlich schon 2014 geliefert werden – als Ersatz für das in die Jahre gekommene LF 16/TS.

Insgesamt mehr als 70 000 Euro will die Stadt Bad Laasphe den Feuerwehren vor Ort für neue Ausrüstung und Ausstattung bereitstellen, aber auch für deren Wartung und Unterhaltung.

So sollen zum Beispiel nach und nach neue Notstrom-Aggregate für die Gerätehäuser angeschafft werden – auch, falls diese einmal bei Unwettern oder anderen Katastrophen zentrale Anlaufstelle für die Bürger werden sollten und die Stromversorgung unterbrochen ist.