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Kreisdelegiertentag

Sportliches wieder ins Visier nehmen

14.02.2010 | 14:58 Uhr

Birkefehl. Die Querelen der vergangenen Jahre vergessen und sich mehr auf den Sport konzentrieren, forderte der Vorsitzende des Schützenbezirks Westfalen-Süd, Marc Seelbach, auf dem Kreisdelegiertentag am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Birkefehl.

Gleichzeitig regte er in seinem Grußwort an, dass der Schießsport einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden müsse.

Einer der Höhepunkte waren anschließend die Ehrungen verdienter Schützenbrüder wie beispielsweise der 2. Vorsitzende des Schützenkreises, Günter Schmidt, der seit 1987 beim Schießverein Erndtebrück Vorstandsarbeit leistet und auch im Dachverband aktiv ist und deshalb mit dem Ehrenschild des Westfälischen Schützenbundes ausgezeichnet wurde. Gleiches gilt für den Freitag verhinderten Marko Schaar.

Schützenkreis-Chef Thomas Roth konnte allerdings noch viele weitere Hände schütteln, die von Jürgen Bald (SSV „Magnum” Birkefehl), Heinrich Dörnbach, Bernd Dreisbach, Rüdiger Schneider (alle SV Berghausen), Peter Schaar, Erich Schürmann und Peter Treude. Sie durften sich nicht nur über das WSB-Ehrenzeichen in Silber, sondern auch über eine von Präsident Klaus Stallmann unterzeichnete Urkunde freuen.

150 Jahre Ehrenamt

Drei äußerst verdiente Schützenbrüder bringen es laut Thomas Roth auf 150 Jahre Ehrenamt, inklusive auf Kreis- und Bezirksebene - Willi Wick vom SV Fischelbach, Arno Uellendahl, der das Buch des Schützenkreises geschrieben hat und das „Urgestein”, der langjährige Vorsitzende des Schützenkreises, Günther Wunderlich. Das Trio wurde für sein Engagement mit der höchsten Auszeichung des Schützenkreises, der Ehrenmedaille belohnt. Die Auszeichnungen von Jens Wickenhöfer (WSB-Ehrennadel) und Hans-Hermann Dummler (Ehrennadel des SK) müssen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Honoriert wurden aber auch sportliche Leistungen wie die von Matthias Dreisbach, der bei den Europameisterschaften im spanischen Valencia mit dem Vorderlader Colt den Titel nach Wittgenstein holen konnte. Auch in der Mannschaft war der Girkhäuser erfolgreich. Auch bei den Deutschen Meisterschaften zeigte er sich treffsicher. Hier verpasste er mit der Steinschloss Pistole nur knapp den ersten Platz.

Top-Leistungen

Bei der gleichen Veranstaltung kam Doris Dellori mit dem Perkusssions Revolver ebenfalls auf das Treppchen, Platz drei, so Sportleiter Hermann Nikolai in seiner Laudatio. Nikolai hob auch die Verdienste der heimischen Schützinnen und Schützen hervor, die bei den Landesmeisterschaften hervorragende Leistungen erbracht haben. Es waren dies: Ingelore Afflerbach, Sabine Steinhof, Ulrike Heitze, Hans-Heinrich Müsse, Adolf Schrenk (alle SV Hemschlar), Björn Seipelt (SuSV Feudingen), Regina Weller, Bruno Rasche (beide SG Wunderthausen), Marion Beuter, Matthias Dreisbach (beide SSV Girkhausen), SSV Doris Dellori (SSV „Magnum” Birkefehl), Jan Holtkötter und Carolin Send (beide SV Erndtebrück).

Neuwahlen standen ebenfalls auf der umfangreichen Tagesordnung. Über eine Bestätung seiner Arbeit konnte sich im Dorfgemeinschaftshaus Günter Schmidt freuen.

Arbeit bestätigt

Der Schützenkreis-Vize wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie der 1. Sportleiter Gewehr (Hermann Nikolai), 1. Sportleiter Pistole (Hans-Hermann Dummler) und Pressewart Jens Wickenhöfer. Eine vereinsinterne Umbesetzung erfolgte auf der Position des 1. Sportleiters Bogen, wo der Wunderthäuser Frank Kleikemper dem Wunderthäuser Jürgen Schneider folgt. Erfolglos verlief allerdings die Suche nach einem neuen Geschäftsführer, bzw. Geschäftsführerin. Dieses Amt wird kommissarisch von der Laaspherin Sabine Huber ausgeübt.

Standarte in Obhut

Über viel Lob durften sich am Freitag die Schützenschwestern und -brüder des Schützenvereins Birkefehl mit ihrem Vorsitzenden Magnus Treude freuen, die den Kreisdelegiertentag hervorragend ausgerichtet haben. Zu Beginn der Veranstaltung konnten sie auch die Standarte vom Schützenverein Glashütte in Empfang nehmen, die jetzt ein Jahr in der Obhut der Tell-Schützen ist und laut Magnus Treude hoffentlich nur zu fröhlichen Anlässen zum Einsatz kommen soll.

Heiner Lenze

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