Sparkasse setzt auf Kontinuität im Vorstand

Vorstandsvorsitzender Axel Theuer , Christoph Helmschrott und  Dr. Torsten Spillmann für den Verwaltungsrat (v.l.) gratulierten Andreas Droese (2.v.l.), der  seine neue Funktion ab 1. März  wahrnimmt.
Vorstandsvorsitzender Axel Theuer , Christoph Helmschrott und Dr. Torsten Spillmann für den Verwaltungsrat (v.l.) gratulierten Andreas Droese (2.v.l.), der seine neue Funktion ab 1. März wahrnimmt.
Foto: WP

Bad Berleburg..  Für den Verwaltungsrat der Sparkasse ist Andreas Droese die erste Wahl unter den insgesamt 36 Bewerbern, die sich um die frei werdende Position im Vorstand bemüht hatten. Man habe, so dessen Vorsitzender Dr. Torsten Spillmann, die Weichen auf Kontinuität stellen wollen.

„Es musste jemand sein, der nach Wittgenstein passt und mit den Menschen und der Region verbunden ist“, nannte Spillmann gestern bei der offizielle „Amtsübergabe“ die Kriterien, nach denen Ende des vergangenen Jahres der Nachfolger von Christoph Helmschrott ausgewählt wurde. Helmschrott räumt heute seinen Schreibtisch in Wittgenstein. „Mit einem richtig guten Gefühl“, was seinen Nachfolger in Bad Berleburg betrifft, tritt er am 1. März nach sechseinhalb Jahren in Wittgenstein seine neue Position als Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Passau an, einem mit 2,6 Milliarden Euro Bilanzsumme deutlich größeren Kreditinstitut.

Hohes Ansehen im Hause

Zu diesem „großen Karriereschritt“ gratulierte gestern auch Vorstandsvorsitzender Axel Theuer seinem scheidenden Kollegen und ließ keinen Zweifel daran, dass die frei werdende Position bei Andreas Droese in guten Händen sei: „Er hat ein hohes Ansehen im Hauses. Wir arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen. Andreas Droese ist in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden gewesen und hat sie zum großen Teil auch maßgeblich vorbereitet. Ich bin mir sicher, dass wir uns gut ergänzen werden.“

Die „dauerhafte Kundenbeziehung“, die für Theuer ganz oben auf der Prioritätenliste steht, hat auch für Droese selbst einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig verwies er auf die Tatsache, dass die selbstständige Sparkasse auch eine wichtige gesellschaftliche Rolle für die heimische Region spiele: „Es gibt vieles, was am Gemeinwohl orientiert läuft.“

Er freue sich auf die neue, anspruchsvolle Aufgabe, sehe allerdings auch die große Verantwortung, die damit verbunden sei. Gleichzeitig freut sich Droese auch darüber, dass er bereits im Vorfeld seiner Bewerbung „viel Rückenwind“ aus dem Kreise der Kollegen bekommen habe.