Spannendes Duell um den standhaften Geck

Kraftvoll und zielsicher wird geworfen in Alertshausen. Eine Riesen-Gaudi für die Teams und Zuschauer.
Kraftvoll und zielsicher wird geworfen in Alertshausen. Eine Riesen-Gaudi für die Teams und Zuschauer.
Foto: Julia Peter
Was wir bereits wissen
Kein Vogelschießen – nein, Bärenwerfen steht in Alertshausen traditionell auf dem Programm. Beim Burschenschaftstreffen auf dem Katzensturz in Alertshausen kamen am vergangenen Samstag sechs Vereine zusammen, um einen neuen König beim Bärenwerfen zu krönen.

Alertshausen..  Kein Vogelschießen – nein, Bärenwerfen steht in Alertshausen traditionell auf dem Programm. Beim Burschenschaftstreffen auf dem Katzensturz in Alertshausen kamen am vergangenen Samstag sechs Vereine zusammen, um einen neuen König beim Bärenwerfen zu krönen.

Dabei warfen die Vereine und Gruppen aus 15 Metern mit Holzklötzen auf einen aus Styropor geschnitzten Bären, welcher in einer Höhe von fünf Metern hängt. „In Alertshausen hat das Bärenwerfen schon eine jahrelange Tradition, für andere Vereine öffentlich ist die Veranstaltung erst zum zweiten Mal“, erklärte Michael Keller, Vorstandsmitglied des Bärenvereins Alertshausen. „Vor zwei Jahren haben wir es anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Bärenvereins erstmals organisiert und es war ein voller Erfolg!“

Insgesamt drei Durchgänge

In insgesamt drei Durchgängen mussten sich die Teams beweisen und schnell war klar, dass es sich einfacher anhört, als es eigentlich ist. Immer abwechselnd ging ein Kandidat der Vereine aus Arfeld, Elsoff, Diedenshausen, Richstein, Schüllar-Wemlighausen und Schwarzenau an die Wurflinie, um sein Können zu zeigen. Nachdem genügend „Zielwasser“ getrunken wurde, holten schließlich die Elsoffer Schützen und die Burschenschaft Wemlighausen die ersten beiden Bären von der Stange.

Nun ging es in eine spannende Finalrunde, in der die beiden Dorfjugenden um den ersten Platz kämpften. Der Bär (auch Geck genannt), der in liebevoller Detailarbeit von Christian Womelsdorf und Michael Hoffmann geschnitzt und bemalt wurde, hielt sich vorerst standhaft an der Stange. Nach einem spannenden Wettkampf war es dann Kevin Koritkowski, der die Wemlighäuser zum neuen Königsverein machte. Die lange Vorbereitung des Bärenvereins Alertshausen machte sich bezahlt, denn die Stimmung hätte nicht besser sein können.

40 Mitglieder aktiv

„Schon im Frühjahr haben wir mit der Planung angefangen“, erzählte Michael Keller. „Am Dienstag haben wir dann mit dem Aufbau begonnen.“ Die etwa 40 Mitglieder des Vereins hatten alles selbst organisiert, Essen zubereitet und bedienten auch selbst. Unterstützung bekamen sie dabei vom Heimatverein Alertshausen.