Sozialausschuss streicht das „Spiel“ aus dem Entwurf

Bad Laasphe..  Einstimmig hat sich der Bad Laaspher Sozialausschuss für die Einrichtung eines Mehrgenerationenplatzes auf der Grünfläche vor dem Rathaus ausgesprochen. Damit ist eine Grundsatzentscheidung gefällt. Wie der Platz aussehen kann, darüber soll ein aus der Laaspher Politik zusammengesetzter Arbeitskreis noch diskutieren. Ursprünglich hatte die Vorlage sogar den Begriff Mehrgenerationenspielplatz verwendet. Doch Anne Bade (Grüne) machte sich für die Streichung des Begriffs Spiel stark. Es gehe darum, dass sich alle Generationen, nicht nur Kinder, sondern auch Jugendliche, Erwachsene und Senioren gleichermaßen auf diesem Platz wohlfühlten. Dabei gehe es um einen Treffpunkt und um Kommunikation. Ein gutes Beispiel für einen Mehrgenerationenplatz hat Bade auch auf dem Schulhof der Grundschule mit dem Spielplatz dort ausgemacht. Nur sei der eben auf die jüngeren Altersgruppen bezogen. Generell wünscht sich die Grünen--Ratsfrau, dass es mehr solcher Projekte in der Stadt gebe. „Das wertet unsere Stadt auf“, so Bade.

Margot Leukel (SPD) machte ihrer Sorge Luft, dass die Investition in einen Mehrgenerationenplatz nicht dazu führen dürfe, dass beispielsweise bestehende Plätze und Spielplätze weniger gepflegt werden. Diese Angst wollte Bade ihre nehmen. Es gehen nicht darum, Altes gegen Neues einzutauschen.