„Soweit sind wir nicht auseinander“
08.09.2011 | 15:19 Uhr 2011-09-08T15:19:00+0200
Erndtebrück. Dass er sich für eine bessere Infrastruktur in Wittgenstein einsetzten will, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstagmorgen im Erndtebrücker Rathaus.
(lpd) Dass er sich für eine bessere Infrastruktur in Wittgenstein einsetzten will, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstagmorgen im Erndtebrücker Rathaus.
Der Siegener Grünen-Politiker hatte sich vor seinem Besuch der Firma Rothenpieler im Industriegebiet Schameder mit Kommunalpolitikern in der Gemeinde getroffen und sich anschließend ins Goldene Buch eingetragen.
Als gutes Gespräch unter vier Augen wertete Erndtebrücks Bürgermeister Karl Ludwig Völkel den Austausch. Remmel betonte, dass er sich für eine bessere Abdeckung mit Breitband-Internet im ländlichen Raum einsetzen werde. Dies sei schließlich ein ganz wesentlicher Teil der Infrastruktur.
Auch das Thema Gleisanschluss des Industrieparkes wolle er unterstützen.
Zum Thema der Ortsumgehungskette von Kreuztal bis Erndtebrück sagte Remmel nur, dass die Landesregierung vor allem am Substanzerhalt der Straßen arbeite und bereits baureife Planungen umsetze. Gleichwohl sei man in der Diskussion um eine bessere Verkehrsanbindung Wittgensteins nicht weit auseinander. Remmel befürwortet beispielsweise die Verlegung von Bahnübergängen unter oder über die Straße und den teilweisen dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 62, um an geeigneten Stellen Überholmöglichkeiten zu schaffen.
0mitdiskutieren