Siegen-Wittgenstein ist besonders sicher

Siegen-Wittgenstein..  Die Menschen in Siegen-Wittgenstein leben nach wie vor in einer der sichersten Regionen Nordrhein-Westfalens überhaupt. Darauf macht der Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein, Polizeihauptkommissar Siegmar Kiepke, aufmerksam. Er legte jetzt die aktuelle Verkehrsunfallstatistik für das vergangene Jahr 2014 vor.

Kein Kind kam ums Leben

In allen wesentlichen Bereichen sind die Ergebnisse der Polizei im Kreisgebiet deutlich besser als der Landesschnitt: Seit Jahren ist die Kreispolizeibehörde mit großem Abstand führend bei der Erkennung von Drogendelikten im Straßenverkehr. Kein einziges Kind kam in unserer Region im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Insgesamt ereigneten sich auf den Straßen in Siegen-Wittgenstein 9555 Unfälle. Das sind 33 Unfälle mehr als im Jahr 2013.

Während die Unfälle mit Sachschäden sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres einpendelten (8882), stiegen die Verkehrsunfälle mit Personenschäden von 640 im Jahr 2013 um insgesamt 23 Fälle mehr auf 663 im Jahr 2014. Auch die bei Verkehrsunfällen insgesamt verletzten Personen bewegten sich im Zahlenvergleich der Jahre 2013 und 2014 in etwa auf dem selbem Niveau. Hingegen stiegen im Landesschnitt die Verletztenzahlen um 6.5 Prozent an.

Waren es 2013 lediglich drei Personen, die auf unseren Straßen bei Verkehrsunfällen zu Tode kamen, so waren es im Jahre 2014 sechs. Dazu Hauptkommissar Kiepke: „Betrachtet man dabei die Entwicklung der letzten 30 Jahre, so sind wir auf dem richtigen Weg: Kamen 1983 noch 50 Menschen pro Jahr auf unseren Straßen zu Tode, so waren es in den letzten fünf Jahren immer unter zehn Menschen. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Senioren häufiger verletzt

Positiv war auch die Entwicklung der im Straßenverkehr verletzten Kinder: Hier konnte die Anzahl der Kinder, die bei Verkehrsunfällen verletzt wurden, im Vergleich zum Vorjahr von 64 auf 56 gesenkt werden. Die gleiche erfreuliche Entwicklung zeigte sich auch bei den generell als besonders problematisch geltenden „Jungen Erwachsenen“ (18 bis 24 Jahren).

Im Bereich der Senioren zeigt sich in zweifacher Hinsicht eine negative Entwicklung: 2013 wurden 63 Senioren bei Verkehrsunfällen verletzt, 97 waren es im Jahr 2014. 2013 kam nur ein Senior bei einem Verkehrsunfall ums Leben, 2014 drei. Dazu Kiepke: „Der demografische Wandel macht auch vor unseren Kreisgrenzen nicht Halt. Wir betreiben bereits eine aktive polizeiliche Aufklärungsarbeit in Senioreneinrichtungen und werden diese in Zukunft noch weiter intensivieren.“