„Side of Soul“ verteilt eine geballte Ladung Musik

Die Bad Laaspher stehen auf Livemusik: Ein hohes Maß an Spielfreude und Begeisterung zeichnete „Side of Soul“ mit ihrem Frontmann Carsten Wenzel auch in der Lahnstadt aus.
Die Bad Laaspher stehen auf Livemusik: Ein hohes Maß an Spielfreude und Begeisterung zeichnete „Side of Soul“ mit ihrem Frontmann Carsten Wenzel auch in der Lahnstadt aus.
Foto: WP

Bad Laasphe..  Die vom Rockpalast ins Leben gerufene Eventreihe „Samstag Live“ in der Lahnstadt verabschiedete sich am Wochenende mit einem Knaller von ihren Fans. Zum vierten Mal seit Jahresbeginn war im Haus des Gastes eine geballte Ladung Livemusik angesagt, bei der es die Formation „Side of Soul“ so richtig krachen ließ.

Für die ersten Monate 2016 ist allerdings nach dem erfolgreich verlaufenen Auftakt an eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe gedacht, so Rockpalast-Vorsitzender Peter Achatzi.

Zwölf Musiker, eine vierköpfige Hornsection, drei Sänger und original Motownsound im Gepäck: Das Herz der 2009 gegründeten Band aus dem Dreiländereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz schlägt für treibende Grooves, kernige Bläsersätze, mehrstimmigen Gesang und einen fauchenden Hammondsound. Es schlägt für die alten Gassenhauer wie „I feel good“ und „Soul Man“ genauso wie für moderne Interpretationen von „Seven Nation Army“ oder „Bad Romance“.

Für jeden der passende Song

So war für jeden Besucher der passende Song dabei, egal ob Rock, Pop, Soul, Funk oder Rhythm&Blues. Dick und fett ließen die Männer und Frauen von „Side of Soul“ bis in die Nacht hinein Cover-Versionen durch den großen Saal rollen. Mit Nicole Seiler und Rebecca Stracke standen zwei stimmgewaltige Soul-Röhren dem quicklebendigen Frontmann Carsten Wenzel zur Seite, feuerten gemeinsam mit den spielfreudigen Musikern einen Hit nach dem anderen ab. Wer da noch ruhig stehen blieb, musste wahrscheinlich mit einem Hexenschuss oder einem verklemmten Ischiasnerv geschlagen sein.

„Das Konzept, die Lahnstadt mit etwas mehr Leben zu füllen, ist in der Verbindung Rockpalast und dem Team der Lahnstuben aufgegangen. Ob für junge oder ältere Besucher, mit dem angesagten Musikmix war Partystimmung garantiert,“ so fasste es ein zufriedener Peter Achatzi im Gespräch mit unserer Zeitung zusammen.