Sicher beim Baden und Plantschen

Bad Laasphe..  Trotz bundesweiter Aufklärung über die Gefahren im und am Wasser ertrinken jährlich immer noch zu viele Kinder. Dies ist auch der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bewusst. Sie hat daher mit ihrem Sponsor Nivea das DLRG/NIVEA-Kindergartenprojekt ins Leben gerufen, bei dem schon die ganz Kleinen über die Gefahren beim Baden und Planschen aufgeklärt werden sollen. Denn nicht nur das Meer, das Freibad oder Badeseen bergen Gefahren, sondern auch Gartenteiche oder Planschbecken; und da dies oft lautlos geschieht, sollen schon die Kinder über die Gefahren Bescheid wissen.

Mit Spaß bei der Sache

Auch in diesem Jahr besuchten daher die Kindergartenteamerinnen Caroline Langenbach und Anne Endtner die Schulkinder des AWO-Kindergartens in Niederlaasphe. Bei dem umfangreichen Programm, welches die Kinder bei diesem Projekt erwartet, steht vor allen Dingen der Spaß im Vordergrund. So werden zwar die Baderegeln mit Hilfe von Plakaten vorgestellt und zusammen mit den Kindern besprochen, das theoretische Auswendiglernen ist hier aber tabu. Aber wie und was lernen die Kinder genau? Neben den Baderegeln lernen die Kinder beispielsweise den Tag eines Rettungsschwimmers kennen. Dies passiert durch eine Bewegungsgeschichte, die die Teamerinnen vorspielen, wobei die Kinder einfach mitmachen können. Dabei werden mit gebastelten Ferngläsern Menschen beobachtet, Pflaster geklebt, Flaggen gehisst, Eltern von verloren gegangenen Kindern gesucht und alles, was noch so am Strand passieren kann. Alles wird nachgespielt. So lernen Kinder, wie sie ihre Eltern am Strand wiederfinden, wenn sie sie verloren haben oder dass die rote Flagge am DLRG-Wachturm bedeutet, dass das Baden verboten ist.

Großes Puzzle

Auch der Umgang mit den Rettungsgeräten, also mal selbst ein anderes Kind auf dem Rollbrett durch den Raum ziehen oder das gemeinsame Zusammenlegen des Riesen-Baderegelpuzzles bereitet den Kindern erfahrungsgemäß viel Spaß.

Die positive Resonanz lässt vermuten, dass die Schulkinder des nächsten Jahrgangs ebenfalls am Projekt teilnehmen werden können.