Rentiere, Wichtel und eine Hexe

Berghausen..  Heute kommen noch einmal zwei Beiträge aus der „Sonderausgabe“ der Klasse 4 der Grundschule Berghausen. Es geht los mit „Der Weihnachtswichtel“, einer Weihnachtsgeschichte, die sich Jolina und Eileen ausgedacht haben: Es war einmal ein Weihnachtswichtel, dessen Bestimmung war es, anderen Streiche zu spielen. Eines Tages wollte er seine Fähigkeit testen und dem Nikolaus einen Streich spielen. Aber um zum Nikolaus zu kommen, musste er durch den Winterwald gehen. Dort lebten Rentiere und der Wichtel fürchtete sich vor diesen Rentieren. Was sollte er nun tun; er war verzweifelt. Doch er traute sich hinein.

Er verirrte sich und kam an einen Bach. Dort bückte er sich, um zu trinken, aber er fiel hinein. Da kam ein Rentier und zog ihn hinaus. Als der Wichtel aufwachte, befand er sich im Haus des Nikolaus. Es tat ihm sehr leid, dass er den Plan gehabt hatte, dem Nikolaus einen Streich zu spielen und er war so froh, als er zum Weihnachtswichtel ernannt wurde.

In anderen Ländern

Alice und Clara haben zum Thema „Weihnachten in anderen Ländern“ recherchiert: „Buon Natale“ heißt „Frohe Weihnachten“ auf Italienisch. In Italien feiern die Leute Weihnachten etwas anders als wir in Deutschland. Bei Sonnenuntergang am 24. Dezember (Heiligabend) wird vom Kastell San Angelo in Rom aus mit einem Kanonenschuss offiziell der Beginn der Weihnachtszeit bekannt gegeben. In allen Teilen des Landes finden dann abends und nachts Gottesdienste statt.

Danach geht man nach Hause und feiert mit einem großen Fest den Weihnachtsabend. Viele Italiener stellen eine Krippe mit wertvollen handgeschnitzten Figuren auf. Ein beliebtes Weihnachtsessen ist Polo al Rizo (Reis mit Huhn).

Die Italiener hören Le Piu’ Belle Canzoni Di Natale, Tu scendi dalle stelle und La Befana vien di Notte gerne als Weihnachtslieder. In einigen Teilen Italiens werden die Geschenke vom Christkind an Heiligabend gebracht. In anderen Gegenden bringt sie die gute Hexe Befana am 6. Januar. Sie kommt in der Nacht auf einem Besen geritten und wirft ihre Gaben entweder durch den Kamin oder legt sie in die Schuhe der Kinder. Noch nie hat sie jemand gesehen.

Mit dem 6. Januar endet dann auch die Weihnachtszeit in Italien. us