Radelnde Reporter

Also es gibt schon klar festzustellende Unterschiede zwischen Radfahrern und Autofahrern. Das habe ich am Sonntag bei der Eder-Bike-Tour am eigenen Leib erfahren. Nur aus Zeitgründen – und ich betone das ausdrücklich – habe ich mich auf der ersten Hälfte meiner Tour Richtung Aue ins Auto gesetzt und sofort Angst verspürt. Die bösen Blicke so manches Zweiradfahrers haben mir deutlich gemacht, dass ich trotz amtlicher Sondergenehmigung mit Stempel und Unterschrift auf dieser Straße nichts zu suchen hatte, nicht mal mit Warnblinker und Höchsttempo 30. Kaum hatte ich mich umgezogen und aufs 20 Jahre alte Fahrrad gesetzt um nach Beddelhausen zu düsen, wurden aus den bösen Blicken mitleidige: „Ey, was haste denn da für’n altes Schätzchen..?“ Tja, das hat mal über 1000 Mark gekostet. Aber dafür kann ich mir heute nur noch die Hälfte kaufen. Prompt war ich es, der die bösen Blicke losschickte, aber versteckt durch die Fahrradsonnebrille!