Projektgruppe für Asylheime beim Kreis

Siegen-Wittgenstein..  Eine „Projektgruppe Erstaufnahmeeinrichtung“ soll den Aufbau der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge Siegen-Wittgenstein mit den beiden Standorten in Bad Berleburg und Burbach begleiten. Die Projektgruppe wird den Informationsaustausch zwischen Politik und Verwaltung optimieren und die Kommunen und den Kreis enger verzahnen. Gleichzeitig können die Mitglieder Entscheidungen vorbereitend diskutieren, die vom Kreistag und seinen Ausschüssen getroffen werden müssen. Das teilte der Kreis mit.

Zeitnaher einbinden

Die Bürgermeister Bernd Fuhrmann (Bad Berleburg) und Christoph Ewers (Burbach) hatten sich jetzt mit Landrat Andreas Müller getroffen, um das weitere Vorgehen zur Errichtung der EAE zu beraten und Irritationen auszuräumen. Dabei haben die Bürgermeister ihren Wunsch bekräftigt, zeitnaher und enger in die Überlegungen und Aktivitäten des Kreises eingebunden zu werden. Dies hat Landrat Andreas Müller aufgegriffen und u.a. für die möglichst zeitnahe Einrichtung der Projektgruppe plädiert. Die Idee zur Einrichtung der Projektgruppe war bereits in der Sitzung des Kreistages im Dezember andiskutiert worden. Inzwischen haben die Vorsitzenden der CDU- und SPD-Kreistagsfraktionen einer Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt, so dass die Gruppe eingerichtet werden kann.

Landrat leitet die Gruppe

Die Projektgruppe setzt sich aus jeweils zwei Vertretern der Kreistagsfraktionen der CDU und der SPD und je einem Vertreter der weiteren im Kreistag vertretenen Fraktionen, den Bürgermeistern der Stadt Bad Berleburg und der Gemeinde Burbach sowie dem Landrat, der die Projektgruppe leitet, zusammen.

Aktuell erarbeitet die Verwaltung eine Vorlage, die dem Kreisausschuss für seine Sitzung am 13. Februar vorgelegt werden wird. Auf dieser Basis kann die Kreispolitik dann über die weiteren Schritte zur Einrichtung der EAE beraten.