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St. Gymnasium Bad Laasphe

Prima Klima in den frisch sanierten Klassenräumen

13.02.2012 | 15:29 Uhr
Prima Klima in den frisch sanierten Klassenräumen
Bad Laasphe: Lehrerin Elisa Hikade mit der Klasse 5b des Städtischen Gymnasiums in einem der renovierten Klassenräume

Bad Laasphe.Ein abgenutzter Bodenbelag, befestigt mit grünen Klebestreifen, dazu offene Decken mit dicken Kabelsträngen – dieses Bild, Zeugnis der voranschreitenden energetischen und brandschutztechnischen Sanierung, kennen die Schüler des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe nur zu gut. Der östliche Gebäudeteil allerdings ist kaum wiederzuerkennen: Er ist der erste Abschnitt, der in neuem Glanz erstrahlt.

Für die fünften Klassen ist sie nun vorbei, die Zeit des Unterrichts in Containern und hässlichen, schlecht isolierten Klassenräumen. Stattdessen dominieren nun weiße, saubere Wände das Bild, das Licht hat mindestens 400 Lux und ist ideal eingestellt, die Fenster sind dreifach verglast und die Lüftungsanlage misst ständig den Kohlendioxidgehalt. Doch damit nicht genug: Denn auch die Heizung wurde von Gas- auf Erdwärmebetrieb umgerüstet und ist zentral steuerbar, die komplette Elektrik wurde erneuert und das gesamte Klassenklima wird automatisch geregelt.

„Alle haben bisher richtig gut mitgemacht und sich mit den Gegebenheiten abgefunden“, zeigt sich Schulleiter Winfried Damm hochzufrieden, „und weil sämtliche Maßnahmen in einem fließenden Prozess durchgeführt werden, gehen wir davon aus, dass es auch so problemlos weitergehen wird.“

Versprechen eingehalten

In zwei Wochen dann ist er selbst betroffen, wenn der mittlere Teil des Hauptgebäudes einer Kur unterzogen werden soll, in dem sich auch das Lehrerzimmer befindet. Dann müssen auch die Lehrer in ein Provisorium umziehen. „Kein Problem“, meint Steffen Roth, Koordinator der Schulverwaltung, „schließlich ist jeder Raum im frisch sanierten Trakt bereits mit Internetanschlüssen ausgestattet.“

„Das Versprechen, das wir den Fünftklässlern gegenüber geleistet haben, konnten wir einhalten“, sagt Damm. Sie nämlich sollten die Ersten sein, die in den Genuss neuer Lernräumlichkeiten kommen sollten.

Doch nicht nur sie dürfen dort lernen, denn auch das Inventar einiger Fachräume, etwa das der Biologie, ist bereits umgezogen.

Schüler und Lehrer fühlen sich sichtlich wohl. Den entstandenen Platzmangel gleicht die Schule durch Ersatzlösungen aus. „Wir haben etwa Aufenthaltsnischen geschaffen“, erklärt Winfried Damm, „die die verlorenen Aufenthaltsmöglichkeiten für die Schüler kompensieren sollen.“ Diese Nischen finden sich auf allen drei Etagen.

Ein weiteres Versprechen wird Damm wohl auch einhalten können: „Die neuen Schüler, die nach den Sommerferien kommen, sollen nur noch in renovierten Räumen unterrichtet werden.“

Ingo Schmidt

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