PETri heil!

Ackern im Garten. Hitze. Schwitzen. Durst. Klar, da greift man zur Flasche. Und wenn man danach noch was vorhat, besser nicht zu der im Bierkasten, sondern zum Mineralwasser. Vorteil zwei: Wenn die Flasche mal vom Gartentisch auf den harten Terrassenboden fällt, zerbricht sie nicht in tausend Scherben – sofern sie aus PET ist. Also aus Plastik. Glas oder PET? Hätten Sie mich vor drei, vier Jahren gefragt, hätte ich auf das umweltfreundliche, recycelbare Glas im Wasserkasten bestanden. Aber so eine PET-Flasche ist tatsächlich leichter, ist auch „Mehrweg“. Und es ist mit einem Liter sogar mehr drin. Also bin ich damals umgestiegen. Und was hör’ ich jetzt in der Radio-Werbung? Wer heutzutage kultiviert Mineralwasser verkosten möchte, tut das natürlich – aus einer Glas-Flasche. Ja, geht’s noch? Und was soll ich Ihnen sagen? Ich bleib’ beim PET. Moment, was klirrt da gerade auf dem Balkon nebenan? Klingt wie eine Wasserflasche aus Glas. Na, dann prost, Herr Nachbar!