Ohne Sponsoren wäre es nicht gegangen

Mitglieder des Bauausschusses mit Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer und Bürgermeister Spillmann.
Mitglieder des Bauausschusses mit Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer und Bürgermeister Spillmann.
Foto: WP

Niederlaasphe..  Am Samstag war es endlich so weit. Das neue Vereinsheim des FV Niederlaasphe wurde offiziell eingeweiht.

Der Neubau wurde direkt neben dem alten Sportplatz errichtet. Für Heim- und Gastmannschaften bieten die beiden Mannschaftskabinen mit Duschen und WC reichlich Platz, den Schiedsrichtern kann ein eigener Raum, ebenfalls mit Dusche und WC zugewiesen werden. Außerdem steht den Vereinsmitgliedern und Gästen ein geräumiger Aufenthaltsraum mit Theke, Küche und Abstellraum zur Verfügung. Toilettenräume und der sogenannte Versorgungsraum vervollständigen das Ganze.

Freude über Rasenplatz

Auch energetisch ist das Gebäude natürlich auf dem neuesten Stand. Beheizt wird das Vereinsheim mit einer Gasheizung und einem Pellet-Ofen.

Und als i-Tüpfelchen des Großprojekts können die Niederlaaspher Fußballer auch jetzt einen Rasenplatz ihr eigen nennen. Die alte Sportanlage ist im Besitz der Stadt Bad Laasphe, ein Pflegevertrag wurde Ende 2013 zwischen dem FV Niederlaasphe und der Stadtverwaltung ausgehandelt.

Bevor das Großprojekt aber verwirklicht werden konnte, galt es einige Hürden zu nehmen. Vor über 10 Jahren kamen schon die ersten Überlegungen beim FV Niederlaasphe auf, sich baulich zu verändern. Interesse an einem Grundstück, dass direkt an das Vereinsgelände angrenzt bestand schon länger. Allerdings befindet sich das Gelände im Landschaftsschutzgebiet (FFH-Gebiet).

Im Herbst ging los

Nach langwierigen Verhandlungen war es dann endlich soweit und erste Schritte in Richtung Bauvorhaben konnten mit einer Bauvoranfrage im Herbst 2011 getan werden.

Im Januar 2012 bekam der Verein positiven Bescheid und in der Jahreshauptversammlung wurde ein Bau-Ausschuss gegründet. Intensive Bemühungen um Bauanträge, Baugenehmigungen, Planung, Durchführung und natürlich aus Finanzierung des Projektes folgten. Nicht zuletzt durch die große Mithilfe durch Ortsvorsteherin Waltraud Schäfer und Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann erfolgte die endgültige Unterschrift zum Pachtvertrag des Geländes im November 2012. Dies war der entscheidende Schritt zum Projekt „Neubau Sportheim und Naturrasenplatz“. Ohne die Aussicht auf einen Rasenplatz hätte sich der Verein eher nicht für den Neubau des Sportheims entschieden.

Grünes Licht im Frühjahr 2013

Die Erteilung der Baugenehmigung erfolgte im Frühjahr 2013 und in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde dann grünes Licht zur Verwirklichung des Großprojekts gegeben.

Danach ging es dann Schlag auf Schlag und bereits im November konnte Richtfest gefeiert werden.

Ohne die Unterstützung von Sponsoren und Spendenaktionen im Verein wäre das Projekt für den FV Niederlaasphe nicht so schnell realisiert worden. Ganz besonders muss man die freiwilligen Helfer erwähnen, die Tage und Wochen ihre Arbeitskraft dem Verein zur Verfügung gestellt haben und noch zur Verfügung stellen. 2013 wurden ca. 1500 Helferstunden geleistet, 2014 ungefähr 4500 Stunden und in diesem Jahr bisher 1000 Stunden - und im Kalender 2015 ist erst Halbzeit.

Durch freiwillige Zahlungen von Mitgliedern können auch bisher die Darlehnszinsen finanziert werden. Die laufenden Kosten des Vereinsheims sollen durch die Bewirtung im Mannschaftsraum gedeckt werden. Der Raum bietet Platz für ca. 40 Personen und kann auch angemietet werden.

Am Samstag konnte der Vorstand des FV Niederlaasphe und die Mitglieder des Bauausschusses stolz das Vereinsheim den Vereinsmitgliedern und Gästen vorstellen. Mit von der Partie waren die Niederlaaspher Ortsvorsteherin und stellvertretende Landrätin Waltraud Schäfer und der Bad Laaspher Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann. Bei Würstchen und Steaks vom Grill, Kuchenbuffet und einer Hüpfburg für die jüngeren Gäste konnte das neue Bauwerk auch gebührend gefeiert werden.