„Ohne Laufen wäre ich da gar nicht hingekommen“

Erndtebrück/Husum..  Am Sonntag holte Werner Stöcker Silber bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften in Husum. Die 21,1 Kilometer absolvierte er in 1:39:51 Stunden und wurde gestern Abend zu Erndtebrücks Sportler des Jahres geehrt. Wir sprachen mit Stöcker.

Wie ist der Wettkampf gelaufen?

Werner Stöcker: „Ganz wunderbar mit meiner Zeit bin ich zufrieden. Die Verhältnisse waren fast ideal, außer, dass es sehr windig war. Aber da muss ja jeder durch. Wir sind fast am Meer im Industriegebiet gelaufen. Die Siegerin bei den Frauen hat mir gesagt, sie wäre fast weggeflogen. Auch sonst war es eine tolle Woche da oben. Ich bin mit meiner Frau zum ersten Mal am Meer gewesen und wir haben auch einen Ausflug nach Sylt gemacht. Wenn ich nicht laufen würde, wäre ich da gar nicht hingekommen.“

Ihr Altersklassensieger, Fokke Kramer, lag 59 Sekunden vor Ihnen. Hatten Sie den noch im Blick?

„Zu keiner Zeit. Meine Frau hat mir zwar gesagt, dass der Rückstand kleiner wird, aber ich bin nicht an meine Grenze gegangen. Am Wochenende soll es ja weitergehen.“

Bei der Westdeutschen Meisterschaft über 10 Kilometer?

„Nein, beim Kirchener Stadtlauf. Die Serien hier laufe ich lieber. Ich freue mich darauf, weil ich die anderen Läufer der Region gut kenne.“

Was bedeuten Ihnen Veranstaltungen wie die Sportlerehrung der Gemeinde?

„Da freue ich mich schon drauf. Die anderen zu sehen, ist eine schöne Sache. Egal, ob es die Fußballer oder die Schwimmer sind. Schön wäre ja, wenn auch ein paar Jüngere nachkommen würden. Es ist schade, dass sich hier im Leistungssport nicht so viel tut. Wenn man sich die Leichtathletik beim TuS anguckt, ist nicht genug gefördert worden.“