Neuer Ankunftstermin: 24. März
21.02.2010 | 14:00 Uhr 2010-02-21T14:00:00+0100Wittgenstein. Nach der witterungsbedingten Absage der ursprünglich für den 3. Februar geplanten Ankunft der ersten Wisente im Rothaargebirge sollen die Tiere nun am 24. März ankommen.
Neben Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers hat auch Landesumweltminister Eckhard Uhlenberg bereits seine Teilnahme an der Wisentankunft zugesagt. Schon zu dem ursprünglich geplanten Ankunftstermin hatten sich mehr als 60 Journalisten von Fernseh-, Hörfunk- und Zeitungsredaktionen angemeldet, die bei dem Ereignis dabei sein wollten, um hierüber zu berichten.
Landesvater und Minister
„Das Medieninteresse ist nach wie vor enorm hoch. Seit der Absage fragen immer wieder Journalisten nach einem neuen Termin. Unter Berücksichtigung der Witterung und der Möglichkeiten für sichere Transporte haben wir uns für den 24. März entschieden”, so Bürgermeister Bernd Fuhrmann, Vorsitzender des Projekt-Trägervereins „Wisent-Wildnis-Wittgenstein”.
Für den Abend des 24. März ist ein öffentlicher „Wisent-Abend” im Bürgerhaus Bad Berleburg vorgesehen. Auf dem Programm stehen Informationen rund um die Ankunft der Tiere, Expertengespräche und - zu späterer Stunde - eine Wisent-Willkommens-Party, die mit ehrenamtlicher Unterstützung organisiert wird. „Wir wollen allen auf diese Weise die Möglichkeit geben, die Ankunft der Tiere gemeinsam zu erleben und zu feiern. Denn leider können wir nicht allen Interessierten den Zugang zum Eingewöhnungsgehege ermöglichen. Eine zu große Menschenmenge würde die scheuen Wildtiere schon bei ihren ersten Schritten auf Wittgensteiner Boden verschrecken”, betont Landrat Paul Breuer.
Logistische Fragen noch offen
Wie viele Wisente nun am 24. März kommen werden, steht noch nicht genau fest. Dies hängt von logistischen Fragen ab, die in den nächsten Wochen geklärt werden. Die schätzungsweise zunächst 6 bis 10 Tiere stammen aus verschiedenen Wildparks und Zuchtstationen in ganz Deutschland. „Zunächst werden die für ihre spätere Freisetzung vorgesehenen Tiere in ein mehr als 80 Hektar großes Eingewöhnungsgehege entlassen, wo sie ihren neuen Lebensraum kennen lernen können. Wissenschaftler verschiedener Universitäten beobachten sie dabei genau”, hebt Johannes Röhl von der Wittgenstein-Berleburg'schen Rentkammer hervor.
Wisentexperten hatten die Verschiebung des ursprünglichen Ankunfttermins durch die Projektverantwortlichen begrüßt: Die Sicherheit der Tiertransporte wäre andernfalls aufgrund massiven Schneefalls und Eisglätte nicht gewährleistet gewesen. Die angemeldeten Medienvertreter waren nach der kurzfristigen Absage persönlich angesprochen worden.
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