Mutige Kinder bezwingen einen bockigen Luft-Bullen

Bad Berleburg..  So einen Ansturm zum Indoor-Hüpftag hatte Holger Saßmannshausen auch noch nicht erlebt. Mit dem engagierten Team von Rothaarbad, Stadtjugendpflege, dem Jugendförderverein und Sponsoren wie Sparkasse und RWE hat der Erfolg viele Väter, der wichtigste Mann war für die Organisatorin des Jugendfördervereins, Sandra Janson, allerdings Arnold Pöppel.

Dem Hausmeister der Anlage war es gelungen, die Stromversorgung zu optimieren. Einige Male hatte es hier Probleme gegeben. So mussten am Samstag insgesamt acht Gebläse in Betrieb sein, um ein Benutzen der Großspielgeräte zu ermöglichen. Die brauchen natürlich ordentlich Saft. Rund 350 Mädchen und Jungen, begleitet von Mamas, Papas, Omas und Opas, haben die Angebote im Rothaarbad und in der Dreifachturnhalle genutzt, und erstmals konnte auch der neue Fußballkäfig ausprobiert werden. „Wer auf dem 15 qm großen Fußballfeld Zwei gegen Zwei spielt, der ist laut Sandra Janson „schnell fertig wie ein Brötchen“. Ein Cage wird übrigens dauerhaft in der Nähe des JAG aufgestellt. Erfolgreich verlief zudem die Materialschulung, schließlich möchte der Jugendförderverein seine Gerätschaften so wieder bekommen, wie sie ausgeben wurden. Hier beteiligten sich 17 Interessierte, angefangen von einem Verein aus Puderbach bis hin zu den Death Panthern. Es hat sich noch eine Gruppe extrem stark mit eingesetzt. Sandra Jansons Dank ging hier explizit an die „Perspektive Zukunft“. Die Damen und Herren hatten sich mit großem Engagement an den Vorbereitungen, sprich dem Aufbau beteiligt. Auch der Abbau lag in ihren Händen. Zudem ist es durchaus möglich, dass der Indoor-Hüpftag bei den sehr familienfreundlichen Preisen noch einen finanziellen Überschuss beschert, schließlich sind alle Speisen und Getränke vom Rewe-Markt Volker Treude gestiftet worden. Da hat auch der Heimatverein Schieferschaubergwerk angesetzt. Das Team um Jutta Plaschke hatte den Veranstaltern acht Blechkuchen zukommen lassen. Die Liste der Unterstützer ist längst noch nicht zu Ende, der Name Klaus Löcker muss aber noch genannt werden. Der Geschäftsführer von Mercedes Müller hatte einen Lkw zur Verfügung gestellt, damit die Großspielgeräte von der Herrenwiese zum Stöppel transportiert werden konnten.