Mitwirken am Leitbild
03.08.2010 | 17:39 Uhr 2010-08-03T17:39:00+0200
Bad Laasphe.(km) „Es ist uns sehr, sehr wichtig, die Meinung der Bürger zu hören“, betont Juliane Pomowski.
Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Torsten Spillmann und dem Dezernenten der Stadt Bad Laasphe, Rainer Schmalz, startete die Stadtmarketing-Beauftragte der TKS deshalb gestern einen Aufruf an alle Bad Laaspher, bei der Entwicklung des Leitbildes für die Lahnstadt mitzumachen.
Dafür gibt es in den kommenden Wochen drei gute Gelegenheiten, nämlich die Einwohnerversammlungen im Banfetal, im Oberen Lahntal und in der Kernstadt. Auf diese Veranstaltungen macht auch „Der Stadtbote“ aufmerksam, ein Flyer, in dem Torsten Spillmann in einem Grußwort noch einmal kurz erläutert, warum Bad Laasphe ein Leitbild braucht.
Hier die Termine im Überblick:
Banfe: Mittwoch, 18. August, 19.30 Uhr in der Festhalle
Feudingen: Dienstag, 24. August, 19.30 Uhr in der Volkshalle
Bad Laasphe: Mittwoch, 1. September, 19.30 Uhr, im Haus des Gastes
Die Einladungen zu den Versammlungen in den Ortsteilen werden an alle Haushalte verteilt, in der Kernstadt werden die Flyer in Geschäften, Rathaus etc. ausgelegt.
Alle Versammlungen werden mit der Ehrung der Preisträger des Fotowettbewerbs beginnen, der den Auftakt zur Leitbildentwicklung gebildet hat. „Die prämierten Fotos verteilen sich über die Dörfer, sodass wir bei jeder Veranstaltung einige Gewinner dabei haben werden“, freut sich der Bürgermeister.
Haupttagesordnungspunkt bei allen Einwohnerversammlungen wird dann sein, von den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern zu hören: Was sind die Stärken von Bad Laasphe? Was muss dringend verbessert werden? Und nach dieser Ist-Analyse: Wo wollen wir bis 2020 hin? Die Versammlungen sollen dazu dienen, Themenbereiche festzulegen, die intensiver bearbeitet werden sollen und dazu jeweils Arbeitsgruppen zu bilden, die sich in den folgenden Wochen und Monaten ein- oder mehrmals treffen, um konkrete Ziele und Maßnahmen zu formulieren.
Damit Rat und Fachausschüsse über die Diskussionen in diesen Arbeitsgruppen informiert sind, wollen die in der Lokalpolitik Aktiven dabei sein; erklärtes Ziel ist es jedoch, in erster Linie Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, die kein politisches Amt haben, sich aber für ein Gebiet wie zum Beispiel Jugend, Senioren, Kultur, Einzelhandel, Tourismus, Vereine, Sport, Gesundheit, etc. interessieren und ihre Vorschläge einbringen wollen.
Und was soll das Ganze bringen? „Die Stadt hat Potentiale, aber die müssen besser genutzt werden“, ist Juliane Pomowski überzeugt und appelliert noch einmal, dabei mitzuwirken.
„Im Leitbild werden Ideen dargestellt, aber die können nur mit Hilfe der Bürger umgesetzt werden.“ Dass dafür nicht unbedingt die Massen zu begeistern sind, ist der Stadtmarketing-Expertin schon klar, doch sie hofft auf „eine kleine schlagkräftige Gruppe“.
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