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Mit Optimismus in die Kommunalwahl

25.01.2009 | 15:36 Uhr

Bad Laasphe. (sk) Einstimmig haben die Delegierten im Bad Laaspher SPD-Stadtverband den parteilosen Dr. Torsten Spillmann zum Bürgermeisterkandidaten ihrer Partei erwählt.

Bürgermeisterkandidat Dr. Torsten Spillmann mit den Kandidatinnen und Kandidaten für die Direktwahlkreise. (Foto: Kascherus)

Außerdem wurden die 16 Bewerberinnen und Bewerber für die Direktwahlkreise für die Kommunalwahl im Juni sowie die Kreistagskandidatin gewählt. Letztere wird wie zur vergangenen Legislaturperiode Waltraud Schäfer sein.

Sowohl Bürgermeisterkandidat Spillmann als auch Stadtverbandsvorsitzender Friedhelm Becker begrüßten die Aufstellung der Bad Laaspher SPD. Becker sagte im WR-Gespräch seine Partei sei "gut aufgestellt". Mit Spillmann hätte man eine "gute Wahl getroffen" und mit diesem Team, dessen Charakter es in den nächsten Wochen und Monaten zu festigen gelte, "wollen und werden wir diese Wahl gewinnen", so Becker voller Optimismus.

Zuversicht auch beim Spitzenkandidaten: Spillmann setzt auf optimierte und konstruktive Politik. "Ich möchte mit ihnen ein Haus bauen. Das Fundament besteht, so, wie es überall ist, aus Information und Kommunikation." Im Dachstuhl der Grafik, die Spillmann präsentierte, steht groß "Zukunft in Bad Laasphe" - auf den Säulen "konstruktive Politik", "maßgeschneiderte Verwaltung" und "langfristige Ziele".

"Mit den Pfunden wuchern", so drückt der aus der Wirtschaft kommende Spillmann seine Idee von einer "Vermarktung" Bad Laasphes aus.

Für ihn gehören zu diesen Pfunden vor allem die aktive Förder- und Vereinsarbeit in der Kernstadt und auf den Dörfern (unter anderem Förderverein Freibad, BAG, Verein für Kultur und Heimatpflege), der Tourismus (unter anderem Skilift Hesselbach, Lahntalschanze und Sportstätten) und vieles mehr. Die Negativpunkte, um die sich der Kandidat kümmern will, sind unter anderem die Gewerbebrache "Otto", der 70 Meter Hohe Mobilfunkmast im Banfetal und die geplante Ortsumgehung.

Alle diese Punkte, so Spillmann, habe er mit der Bevölkerung erarbeitet. Er sei in drei Etappen durch das Stadtgebiet gereist und habe die Menschen über ihre Vorstellung einer Zukunft in Bad Laasphe befragt. Diese Themen lägen den Bürgerinnen und Bürgern besonders am Herzen. Konstruktive Politik. bedeute für ihn, "mit allen zu reden". Er habe alle Fraktionen und Parteien der Stadt angeschrieben, sich vorgestellt und Gespräche angeboten. Er wolle alle an seiner Zukunftsvision teilhaben lassen.

Dass die Bad Laaspher SPD aktiv und stark sei, habe das vergangene Jahr bewiesen. Nach der Neukonstitution des Stadtverbandes im Januar habe im Februar die Parteiarbeit begonnen: Besuche von Staatssekretären und Bundestagsabgeordneten zur Erläuterung der Lage zur V7, Diskussionstagungen zu den Themen Spitzenverdienste, Ganztagsschulen, demographischer Wandel, gesetzliche Krankenkassen und Verwaltungsreform sowie eine lange Reihe öffentlicher Auftritte und Beteiligungen des verjüngten Stadtverbandes haben das Profil geschärft. "Wir ziehen an einem Strang - auch in Zukunft", so Stadtverbandsvorsitzender Friedhelm Becker zum Abschluss.

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