Mit Feldbett und Übungsturm

Bad Berleburg..  Abends lange aufbleiben, denn am nächsten Tag ist schulfrei. Gemütlich im Bett liegen und lange ausschlafen, denn es ist Pfingsten und schließlich hat man es sich ja auch verdient. Danach in Ruhe Frühstücken und in den Tag hineintrödeln. So kann man das lange Wochenende auch verbringen. Nicht so die Junghelfer des Technischen Hilfswerks aus Bad Berleburg unter der Leitung von Jugendbetreuerin Andrea Dieckmann.

Das Pfingstwochenende fing bereits am Freitagnachmittag mit dem Einrichten der Unterkunft an. Der Schulungsraum wurde zum Schlafraum umfunktioniert. Die Feldbetten wurden aufgebaut, denn die Unterkunft sollte für das Wochenende das Zuhause werden. Nachdem alles hergerichtet war, wurde am Übungsturm noch mal kurzerhand das Bergen einer verletzten Person trainiert.

Gestärkt für die Nacht

Mit einem ausgiebigen Grillen mit Steaks und Würstchen wurde sich für die Nacht gestärkt, denn bei Einbruch der Dunkelheit brach die erste Gruppe Jugendlicher zur Nachtwanderung auf. Lediglich der Betreuer kannte den Weg und im Taschenlampenlicht mussten Wegeskizzen angefertigt werden. Die zweite Gruppe folgte 20 Minuten später und musste per Funk von der ersten Gruppe anhand der Skizzen durch die Dunkelheit geleitet werden. Nach einer guten Stunde Fußmarsch gelangten beide Teams wieder in der Unterkunft an. Müde fielen alle Junghelfer in ihre Betten, um am Morgen um 7 Uhr wieder aufzustehen.

Nach dem Frühstück fuhren alle zum Schulgelände auf dem Stöppel. Dort galt es, ein großes Zelt aufzubauen und den umliegenden Platz auszuleuchten. Das Zelt diente als Verletztenablage, denn auf dem Schulgelände waren einige „Verletzte“ versteckt, die es zu suchen und anschließend zu bergen galt.

Nach dem Mittagessen wurde wieder der Übungsturm gebraucht, denn dort wurden diverse Bergungsmethoden geübt. Gegen Abend wurde noch mal der Grill angeheizt, um den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Nach dem Frühstück und einem ereignisreichen Pfingstwochenende wurde die Heimfahrt antreten.