Verbrauchermesse
Messe schreit nach Wiederholung
22.03.2010 | 12:26 Uhr 2010-03-22T12:26:00+0100
Schameder. Eines gleich vorweg: Die 1. Verbrauchermesse auf dem Gelände des Interkommunalen Gewerbeparks „schreit nach Wiederholung". So formulierten es bereits Sonntagmorgen Karin Zacharias (Volksbank) und Katja Biegler von Rothaar Immobilien.
Für Wittgensteiner Verhältnisse äußerst früh setzte der Ansturm auf das über 1000 qm große Messezelt, Busch-Fliesen, Trennwandsysteme Kiehl, Autohaus Krüger und Landschaftsbau Christian Womelsdorf schon kurz nach der Eröffnung am Samstag ein. Den Organisatoren um Horst Belz und Günter Schmidt war es gelungen, mehr als 100 heimische Firmen und Institutionen zu begeistern und somit eine starken Branchenquerschnitt zu garantieren.
Energiemobil belagert
Belagert war an beiden Tagen auch das Energiemobil der Energieagentur NRW. Hier informierte Günter Neunert über Passivhäuser, die mit Lüftungsanlagen versehen sind, die von Wärmepumpen gespeist werden. Begeistert von der Vielfalt der Aussteller zeigte sich auch Landrat Paul Breuer. „Hier kann jeder Besucher sehen, was trotz Wirtschaftskrise gemeinsam erreicht werden kann - auch in Hinblick auf den immer weiter anwachsenden Gewerbepark." Breuer kombinierte seine Ansprache mit einem Seitenhieb gegen die Gegner der Bundesfernstraße, die mit „Halbwahrheiten und Lügen" operieren würden. Breuer: „Sie montieren Brücken in die Landschaft, die noch gar nicht geplant sind." Für diese Aussage durfte er sich über Sonderapplaus freuen.
Am Motto der Verbrauchermesse „Wir in Wittgenstein" orientierte sich im Beisein der MdB's Willy Brase und Helga Daub sowie der Landtagsabgeordneten Monika Brunert Jetter auch Zweckverbandsvorsteher Dr. Torsten Spillmann. Die Aussteller auf der Messe unterstützen sich gegenseitig, es gibt keinen Konkurrenzkampf, so der Laaspher Bürgermeister, der angesichts der Produktvielfalt, angefangen von Baustoffen, bis zu Holzartikeln, Fotovoltaikanlagen, Heizungsanlagen, Möbeln oder Dienstleistern klar machte, dass die Wittgensteiner nicht woandern hin fahren müssen. Schließlich sei alles vor Ort erhältlich. Horst Belz sah die Messe als einen Beitrag zur Konjunkturbelebung.
Enge Verknüpfung
Wie eng die Verküpfung einzelner Unternehmen vor Ort ist, war auch am Stand der Kamin- und Kachelofentechnik zu spüren. Ab Mai wird Inhaber Rainer Birkelbach Stützpunkthändler für Pellets, die dann im neuen Pelletwerk gepresst werden. Individuelle und kompetente Beratung der Kunden stand am Wochenende im Vordergrund. Möglicherweise findet die Leistungsschau der heimischen Wirtschaft jetzt alle zwei Jahre statt.
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