Materialschaden beim Streetbob-Test von Team Wittgenstein

Nach erfolgreicher TÜV-Abnahme verläuft die erste Testfahrt mit kleiner Panne.
Nach erfolgreicher TÜV-Abnahme verläuft die erste Testfahrt mit kleiner Panne.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Optimale Trainingsbedingungen herrschten am Samstag auf dem Kartgelände des Erndtebrücker Motorsportclub (EMC) am Eisenwerk: Nach erfolgreicher TÜV-Abnahme hat Team Wittgenstein seinen Streetbob dort getestet – allerdings mit kleiner Panne.

Erndtebrück.. Obwohl gerade Ferien sind und eigentlich nicht trainiert wird, ist ganz schön viel Betrieb auf dem Gelände des EMC. „In der vergangenen Woche waren hier Ferienspiele, danach möchten immer ganz viele Kinder fahren“, erklärt EMC-Jugendwart Matthias Knebel, der auch mit am Steetbob geschraubt hat. So sind zum Testlauf mit der Seifenkiste auch einige Zuschauer dabei.

Vom Kart bergauf geschoben

„Das werden heute die allerersten Fahrten“, sagt Armin Zell. Ob er nach dem anstrengenden Zusammenbauen auch mal fahren will? „Lieber nicht…“ Weil Mitfahrer José Nunez noch im Urlaub ist, nimmt Nico Zell also einen Kumpel vom Motorsportclub mit in den Bob.

Das praktische am „Trainingsgelände“: Niemand muss das Sportgerät, das nur rollen kann, den Berg hochschieben. Dabei helfen die Jungs mit einem Kart. „Den Verein hier gibt es jetzt schon seit 1996“, erzählt Knebel. „Mit Seifenkisten hat alles angefangen“, erinnert er sich.

Das Interesse am Kartsport sei dann aber über die Jahre größer geworden, während Seifenkisten ganz aus der Mode kamen. Nico Zell macht sich derweil bereit. Die Helmkamera sitzt. Knebel schiebt an. Erstmal auf relativ gerader Strecke rollen lassen. Dann geht’s mit rasantem Tempo den Berg runter.

„Wenn der Bob richtig schnell ist, lässt er sich einfacher lenken“, erklärt Armin Zell. Genauere Ergebnisse der Probefahrt wollen die Motorsportfans nicht verraten. „Wegen der Konkurrenz“, scherzen sie. „Wir haben uns übrigens jetzt entschieden: Lieber schnell als schön“, fügt Armin Zell hinzu. Es wird zum Rennen Anfang September also keine witzige Deko geben – zumindest nichts, was den Luftwiderstand vergrößert.

Bei der dritten Abfahrt ist Nico etwas zu schnell unterwegs, beim Einlenken dreht sich die Seifenkiste. Vom linken Hinterrad fetzt es den Gummireifen. Dass so schnell was kaputt geht, hätte keiner gedacht: „Absicht war das nicht, ich wollte ganz normalen lenken“, beteuert Nico Zell. Jetzt müssen die Wittgensteiner auf Ersatzreifen warten.