Lebendige Adventskalender als Erfolg verbucht

Vorhang auf fürs nächste Kalender-Fenster – hier das am 9. Dezember auf dem Stünzel.
Vorhang auf fürs nächste Kalender-Fenster – hier das am 9. Dezember auf dem Stünzel.
Foto: Ev. Kirchenkreis Wittgenstein
Was wir bereits wissen
Organisatoren, Gastgeber und Besucher in den beiden evangelischen Kirchengemeinden Erndtebrück und Raumland sind sich einig: Das hat gut geklappt – und schon gibt’s Anfragen für 2015.

Erndtebrück/Raumland..  Von Altenteich bis Zinse erstreckt sich die evangelische Kirchengemeinde Erndtebrück – und in allen genannten Orten, außerdem noch in Schameder öffnete sich an allen Werk- und Samstagen im Dezember je ein Fenster für den Lebendigen Adventskalender, den es zum ersten Mal in der Kirchengemeinde gab. Gleiches galt für die Kirchengemeinde Raumland.

In Erndtebrück hatte Synodalvikarin Kerstin Grünert die Aktion organisiert – mit einer halben Stelle arbeitet sie seit 15 Monaten als Pfarrerin in der Kirchengemeinde, auch um den nebenamtlichen Superintendenten Stefan Berk zu entlasten.

Ihr Fazit fällt klar aus: „Der Dezember war anders als sonst. An 20 Abenden haben sich viele, viele Menschen auf den Weg gemacht, um ihre Zeit, um das Warten im Advent am Adventsfenster zu teilen. Schon bei der Suche nach den Gastgebern habe ich mich über das große Interesse der Menschen in Erndtebrück und den Dörfern gefreut.“

Am Ende der Hachenbergstraße, hoch oben über Erndtebrück, waren es bei Bauer Hartmut Scholl kurz vor Heiligabend mindestens 120 kleine und große Menschen, die gemeinsam sangen, etwas Warmes tranken und dabei waren, wie zwei Lämmer geboren wurden.

Toll findet Pfarrerin Grünert es auch, „dass wir einen Abend bei den katholischen Geschwistern erlebt haben“. Und: „Es gibt auch schon Anfragen für das nächste Jahr.“

In der Kirchengemeinde Raumland lautete das Leitmotiv „Acht Dörfer - ein Advent“. Der angehende Pfarrer Tim Elkar hatte die Aktion als Praxisprojekt seines Vikariats organisiert. „Ein voller Erfolg“ sei der Adventskalender gewesen: „Dies lag vor allem daran, dass sich aus jedem der Dörfer ein Gastgebender fand und dass die Aktion von der gesamten Gemeinde gut angenommen wurde“, sagt Elkar. „Die Fenster und die adventlichen Impulse waren jeden Abend anders, weil sich jeder Gastgebende seine eigenen Gedanken gemacht hatte. Selbst bei schlechtem Wetter kamen viele Menschen.“