Kyffhäuser: „Anzahl der Aktiven sehr überschaubar“

Aue..  Äußerst harmonisch verlief die turnusmäßige Jahreshauptversammlung der Kyffhäuser-Kameradschaft Aue-Wingeshausen im Schießstand „Heilbach“. Thema war am Samstagabend neben den Ehrungen von treuen Mitgliedern auch das Vereinsheim. Hier gibt es eine personelle Änderung zu vermelden. Hausmeister Wilhelm Völkel möchte nach 15-jähriger und engagierter Tätigkeit nun kürzer treten. Um die gesamte Heim, inklusive der Schießanlage, wird sich jetzt Peter Gunkel kümmern.

Zu den Mitgliederzahlen und zum Bericht des ersten Vorsitzenden Volker Gretsch: Er konnte das erste Mal überhaupt keinen Zuwachs vermelden. Die Bilanz fällt allerdings trotzdem positiv aus, weil den beiden Neueintritten nur ein Austritt entgegen steht, bilanzierte der Vorstandschef. Positiv fiel zudem der Kassenbericht von Christian Daum aus. Die finanzielle Lage lässt es nun zu, einen zusätzlichen Anreiz für die ehrenamtliche Tätigkeit bei der Standaufsicht im Schießstand zu schaffen.

Entsprechende Helfer erhalten nicht nur freie Verpflegung, sie müssen beim freitäglichen Übungsschießen auch keine Standgebühr zu entrichten. Zwei interessierte Mitglieder haben bereits erklärt, die wichtige Aufgabe übernehmen zu wollen. Andererseits teilte Rüdiger Lange den Kameraden mit, seine Tätigkeit als Schießwart beenden zu wollen. Zum schießsportlichen Bericht von Hubertus Schäfer, der zwar einige gute Ergebnisse vermelden konnte, allerdings sei die Zahl der Aktiven „doch sehr überschaubar“.

Einer der Höhepunkte im vergangenen Jahr war das eigene Großkaliber-Vergleichsschießen im „Heilbach“. Zu diesem ganz besonderen Ereignis konnten die Organisatoren der Kyffhäuser-Kameradschaft insgesamt 31 Mannschaften mit fast 100 Einzelschützen willkommen heißen.