Kühle Dusche am „Poseidon“

Raumland/Rust..  Jugendliche der Kirchengemeinde Raumland waren auch dieses Jahr wieder zu einem Jugendwochenende unterwegs. Bei der fünften Auflage dieser Themenfreizeiten fuhren 33 von ihnen mit fünf Mitarbeitern in den Schwarzwald.

Im vergangenen Jahr stand Klettern auf dem Programm, diesmal hieß das Motto „Rasante Abfahrt“. So trafen sich die Teilnehmerinnern und Teilnehmer donnerstags am Bahnhof in Bad Laasphe, um von dort mit zwei Kleinbussen und der Bahn in den Europa-Park nach Rust in Baden-Württemberg zu fahren. In der Nähe der Schwarzwälder Kleinstadt Haslach bezogen die 13- bis 18-jährigen Teilnehmer ihr Haus. Mit einem Grillabend und anschließendem Waldspiel ging der Tag zu Ende.

Morgenimpulse am Bahnhof

Am Freitag und am Samstag hieß es jeweils früh aufstehen, da die Gruppe zur Eröffnung des Parks um 9 Uhr dort sein wollte und zunächst noch eine kleine Zug- und Busfahrt vor ihr lag. Das Warten am Bahnhof wurde durch Morgenimpulse verkürzt. Im Park angekommen hatten sich alle ihren Plan zurechtgelegt und gingen zielstrebig auf das jeweilige favorisierte Fahrgeschäft los, um von den eher kurzen Wartezeiten am Morgen zu profitieren. Über eine auf die Mobiltelefone heruntergeladene App konnten die Anstehfristen verfolgt werden. Nach und nach herrschte immer mehr Betrieb, dennoch hatten alle genügend Zeit, den Park zu erkunden.

Loopings und Wasserbahnen

Jeder konnte die atemberaubenden Höhen, Tiefen und Loopings der Achter- und Wasserbahnen hautnah miterleben und sich durch die zahlreichen Shows und die aufwändigen Kulissen beeindrucken lassen. Gerade die Wasserbahnen waren an dem sonnigen und heißen Juniwochenende sehr beliebt. Bei der Wasserbahn „Poseidon“ kühlten sich einige Teilnehmer in der Dusche ab, die die vorbeifahrenden Schiffe so nebenbei erzeugten. Nach der Rückfahrt ins Haus gab es für alle Abendessen. Im Anschluss klang der Tag bei Gemeinschaftsspielen und Singen aus. Am letzten Abend wurde zudem gemeinsam Jugendgottesdienst gefeiert.

Altersspanne spielt keine Rolle

„Immer wieder trafen wir Mitarbeiter Kleingruppen mit den Jugendlichen“, berichtet Jörn Dickel als Leiter des Jugendwochenendes 5.0. „Die Teilnehmer waren durch die Fahrgeschäfte sehr begeistert. Zudem war es eine harmonische Gruppe, die trotz ihrer Größe und großen Altersspanne sehr gut zusammen hielt.“ Am Sonntagvormittag fuhr die Gruppe wieder per Bahn und Kleinbus nach Hause. Ein besonderer Dank geht an den Raumländer Kirch- und Gemeindeförderverein, der das Wochenende unterstützte. Auch im nächsten Jahr wird der Jugendtreff Raumland wieder eine Freizeit anbieten. Wünsche und Ideen der Teilnehmer wurden bereits gesammelt.