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Am Kapplerstein

Klettervergnügen pur zwischen Aue und Wingeshausen

02.08.2009 | 22:00 Uhr
Fotos nur für Zeitungsveröffendlichung gegen Honorar Eröffnung Kletterpark Kapplerstein in Auer-Wingeshausen
Fotos nur für Zeitungsveröffendlichung gegen Honorar Eröffnung Kletterpark Kapplerstein in Auer-Wingeshausen

Aue-Wingeshausen. Das neue Kletterparadies „Kapplerstein”, zwischen den Ortschaften Aue und Wingeshausen gelegen, ist am Samstagmittag feierlich eingeweiht worden.

Aue-Wingeshausen. Das neue Kletterparadies „Kapplerstein”, zwischen den Ortschaften Aue und Wingeshausen gelegen, ist am Samstagmittag feierlich eingeweiht worden.

Eigentlich hätten die Kraxelfreunde auf dieses touristische Kleinod verzichten müssen, machte Paul H. Steinacker in seiner Laudatio deutlich. Der Vorsitzende des Deutschen Alpenvereins Sektion Hochsauerland erinnerte an den starken Pflanzenbewuchs, der ein Klettern in diesem Bereich normalerweise unmöglich machte.

Allerdings hatten die Initiatoren um Marc Sonneborn das Innen- sowie das Umweltministerium NRW auf ihrer Seite, so auch Annemarie Erlenwein, stellv. Leiterin der Sportabteilung des Innenministeriums, die am Samstag ebenso der Feier beiwohnte wie MdB Willi Brase und die Chefin des DAV-Nordrhein-Westfalens, Heidi Cremer.

Voll des Lobes über die am Kapplerstein geleistete Arbeit zeigte sich auch Bad Berleburgs stellv. Bürgermeister Waldemar Kiel. Er war nicht nur von der zeitnahen Umsetzung des Konzepts begeistert, sondern auch über die Tatsache, dass die Stadt jetzt über ein weiteres touristisches Highlight verfügt, in den zudem noch umweltverträglich geklettert werden kann.

Diesen Aspekt hatte zuvor auch Paul Steinacker angesprochen. So darf beispielsweise die Felskuppe nicht betreten werden, um den Bewuchs nicht zu gefährden. Die 34 Routen sind durch so genannte Kreuz/Pfeil-Schilder von den Tabuzonen, sprich von den ökologisch sensiblen Bereichen, abgetrennt. Der Kapplerstein ist nach dem „Steinschab” in Hallenberg das zweite Gebiet im Sauerland, in dem naturverträglich geklettert werden kann. Laut Paul Steinacker wird mit einiger Wahrscheinlichkeit auf Wittgensteiner Terrain noch eine dritte Felsformation hinzu kommen. Wo das sein wird, wollte der Abteilungsleiter am Samstag allerdings nicht verraten. Die Verhandlungen laufen noch.

Die Einrichtung des Freizeitzentrums ist allerdings auch auf die gute Zusammenarbeit mit der Unteren Landschaftsbehörde in Siegen zurück zu führen. Maßgeblichen Anteil hatten natürlich auch die Verantwortlichen der Wittgenstein/Berleburg'schen Rentkammer als Eigentümer des Areals, die von der Idee ebenso begeistert waren wie die Mitglieder der Löschgruppe sowie des Verkehrs- und Heimatvereins Aue-Wingeshausen um Marc Sonneborn, die gemeinsam mit dem Kapplerstein ein neues Freizeitangebot geschaffen haben, das jeder Interessierte kostenlos nutzen darf.

Heiner Lenze

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