Kindergärten dürfen sich auf finanzielle Unterstützung freuen

Erndtebrück..  Auch der mittlerweile 33. Kinderbasar ist erfolgreich über die Bühne gebracht worden, und jetzt dürfen sich in naher Zukunft einige Kindergärten in der Region auf eine finanzielle Unterstützung freuen, formulierte es Mitveranstalterin Mechtild Langer, die diesen Posten von Brigitte Six geerbt hat.

Der Basar in der Schützenhalle mit seinen bis zu 40 Helferinnen unterscheidet sich von den allermeisten Flohmärkten. Mechtild Langer erklärt wie es funktioniert: „Die Verkäufer bringen ihre Sachen zu uns, bis maximal 70 Teile, wir sortieren dann die Ware in die einzelne Kategorien.“ Alle Teile sind markiert und zeigen nicht nur den Preis an, sondern verfügen noch über eine Verkäufernummer.

Sortierung nach Größen

Schließlich möchten die Verkäufer anschließend wissen, wie viele Sachen verkauft wurden. Im Vorfeld zählte das Team um Mechtild Langer übrigens 160 „Abgeber“, die den Basar mit Kinderkleidung, Bettchen, Kindersitzen, Klein- oder Großspielzeug bereicherten. Es gibt aber aus jahrelanger Erfahrung eine Einschränkung. Bei Schuhen dürfen nicht mehr als fünf Paar abgegeben werden, sonst wird das Angebot unüberschaubar. Dafür ist das Suchen nach der passenden Kleidung oder Schuhen genauso einfach wie im Geschäft. Fast alles ist nach Größen geordnet. Flossen die Erlöse aus den Abgabegebühren und dem Verkauf von Speisen und Getränke im vergangenen Jahr an verschiedene Grundschulen, sind jetzt turnusmäßig die Kitas wieder an der Reihe, so Mechtild Langer. Zusätzlich wird auch der Förderverein Schützenhalle wohl nicht leer ausgehen. Mit im bunten Trubel am Sonntag auch Lena Schnaubelt aus Dotzlar, vielen Wittgensteinern auch bestens bekannt von der Heinerländer Amateurbühne. Als sie ihren einjährigen Sohn Mats durch die Kinderkleidung krabbeln sah, fiel ihr sofort die passenden Umschreibung ein: „Der Inbegriff von Wühltisch“.