K.O. für „Lahntal Total“ 2012

Lahntal Total findet in diesem Jahr nicht statt. Foto: Bernshausen
Lahntal Total findet in diesem Jahr nicht statt. Foto: Bernshausen
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Bad Laasphe.. 2012 kann die beliebte Veranstaltung Lahntal-Total doch nicht durchgeführt werden. Das teilte die Pressestelle des Kreises mit. Der Grund für die Absage sei vor allem in der Tatsache zu suchen, dass Baustellen im Landkreis Marburg-Biedenkopf auf der B 62 die übliche Wegstrecke von Lahntal-Total unmöglich machen.

Es sei schon in den vergangenen Jahren schwierig gewesen, eine Ausweichstrecke für den Straßenverkehr zu finden, aber zudem noch weitere Ausweichstrecke für Fahrradfahrer zu finden, erscheine aufgrund der Topographie des Lahntals nicht möglich. So stünden beispielsweise alleine auf der B 62 in diesem Jahr Baumaßnahmen zwischen Buchenau und Brungershausen, auf der Strecke zwischen Goßfelden und Göttingen sowie zwischen Göttingen und dem Cölber Eck an.

„Wir haben noch versucht, eine verkürzte Lahntal-Total-Route für 2012 zu ermöglichen, aber auch das war leider nicht darstellbar“, bedauern die Landräte Robert Fischbach und Paul Breuer. Es sei sehr schade, den vielen Tausend begeisterten Radlern und Inlineskatern aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und darüber hinaus diesen länderübergreifenden autofreien Radaktionstag in diesem Jahr nicht anbieten zu können. „Jetzt werden wir uns aber frühzeitig für 2013 aufstellen, mit dem Ziel die großen Städte wie Marburg und Biedenkopf noch enger in Lahntal-Total einzubinden.“

Für 2013 hofft Landrat Fischbach, dass man keine großen Baustellen auf der Strecke haben wird. Hinzu komme, dass die anfallenden Kosten für diese Veranstaltung, z. B. für die Umleitungsbeschilderung seitens des Landes Hessen, nicht mehr übernommen werden. Das seien knapp 30 000 Euro.

„Im Zusammenhang mit den Verhandlungen im Rahmen der Kreisstraßenverträge mit dem Land Hessen wird diese Veranstaltung mit aufgenommen, so dass ich mir wünsche, dass diese entstandene finanzielle Lücke durch das Land Hessen geschlossen werden kann“, so Landrat Fischbach.