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IHK-Umfrage

Image und Marketing ein wichtiges Pfund

29.07.2010 | 16:21 Uhr
Image und Marketing ein wichtiges Pfund
Auf dem Märchenwanderweg sind Schatztruhen vergraben. Archiv-Foto: Torsten Manges

Wittgenstein.Welches Image vermitteln die Wittgensteiner Kommunen und wie schneiden sie ab?

Die Antworten basieren auf einer Untersuchung der Industrie- und Handelskammer Siegen, die rund 2 200 Unternehmen befragte, um etwas über ihre Zufriedenheit am jeweiligen Standort zu erfahren.

Im dritten Teil unserer Berichterstattung über die IHK-Studie geht es darum, ob nach Einschätzung der Befragten das Image der Standort-Kommune „besser“ (1), „gleich“ (2) oder „schlechter“ (3) als die anderen Kommunen des IHK-Bereichs ist.

Die IHK weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich natürlich um subjektive Wahrnehmung handelt, die nicht unbedingt mit den objektiven Rahmenbedingungen übereinstimmen müssen.

Für die Zufriedenheitsstudio trotzdem eine gute Gelegenheit, die Imagewahrnehmung mit den Bewertungen der harten und weichen Standortfaktoren abzugleichen und damit auf eine objektivere Grundlage zu stellen. In der IHK-Arbeit heißt es dazu u.a. weiter: „Der Aspekt der Wahrnehmung der Standortfaktoren deutet in diesem Zusammenhang auch auf die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit und des Standortmarketings nach innen und außen hin. Deren Aufgabe ist es, die positiven Rahmenbedingungen zu vermitteln und für die Kommune zu werben. Die Resultate der Umfrage sind daher auch Prüfsteine dieses Engagements und dokumentieren letztlich bürgerschaftliches Selbstbewusstsein.“

Was haben nun die Antworten ergeben? Nur in sechs Kommunen des IHK-Bezirks schätzen die Unternehmen das Image ihrer Stadt bzw. ihrer Gemeinde besser ein als das der anderen Kommune in der Region. Um es gleich vorweg zu sagen: Bad Berleburg (2,4), Erndtebrück (nahe 2,4) und Bad Laasphe (2,5) pendeln sich zwischen „gleich“ und „schlechter“ ein, - heben sich im Vergleich also nicht besonders heraus.

Kein Wunder also, dass sich der Altkreis Wittgenstein (über 2,4) insgesamt mit leichten Imageproblemen plagt.

Zum allgemeinen Imageverständnis wurden außerdem „weiche“ Standortfaktoren, wie „Wohnungs- und Grundstücksangebote“, „Familienfreundlichkeit“, „Freizeitwert“ und „Einkaufsmöglichkeiten vor Ort“ abgefragt. Hierbei zählen wieder die üblichen Noten von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend).

Für die Wohnungsangebote bringt es der Altkreis Wittgenstein auf eine Drei plus, Bad Berleburg liegt ungefähr bei Zwei Minus und Erndtebrück bei Drei.

In der Familienfreundlichkeit schneidet Bad Laasphe mit Zwei minus, Bad Berleburg und Erndtebrück mit Drei ab.

In der Bewertung des Freizeitwertes liegt Bad Berleburg bei Drei plus, Bad Laasphe bei Drei und Erndtebrück bei Drei minus. Der Altkreis Wittgenstein steht in der Grafik bei knapp Drei plus.

Bei der Beurteilung der Einkaufsmöglichkeiten krebsen die Kommunen durch die Bank im Bereich Drei minus herum.

Wolfgang Manges

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