Hohe Wertschätzung für Einsatzbereitschaft der Kameraden

Beförderungen von Kameraden standen bei der Jahresdienstversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Erndtebrück im Offiziersheim auf der Tagesordnung.
Beförderungen von Kameraden standen bei der Jahresdienstversammlung der Feuerwehr der Gemeinde Erndtebrück im Offiziersheim auf der Tagesordnung.
Foto: WP

Erndtebrück..  Als Karl-Friedrich Müller, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Erndtebrück, auf der Jahresdienstversammlung das vergangene Jahr 2014 Revue passieren lässt, fallen ihm viele besondere Momente ein: Die Einladung vom ehemaligen Präsidenten des FC Bayern Münchens, Uli Hoeneß, in die bayrische Landeshauptstadt oder auch das gemeinsame Sommerfest mit der Bundeswehr in Erndtebrück.

163 aktive Feuerwehrmänner

Doch an den eigentlichen Höhepunkt kommt nichts heran: „Der Moment, wenn uns die Menschen, denen wir mit unseren Einsätzen helfen, in die Augen blicken und die pure Dankbarkeit versprühen. Dieses Gefühl ist einfach einmalig“, erklärte Müller zufrieden auf der Jahresdienstversammlung. Diese Worte stehen symbolisch für die zuverlässige Arbeit der Feuerwehr, welche an 365 Tagen im Jahr zu jeder Uhrzeit geschieht.

„Die ganzen Einsätze, wie zum Beispiel an Silvester, wären ohne die hervorragende Kameradschaft und Verlässlichkeit der gesamten Einsatzkräfte nicht möglich“, richtete anschließend auch Müller lobende Worte an seine Kollegen. Doch trotz allem Lobes haben sich die insgesamt 163 aktiven Feuerwehrmänner des Zuges I (Erndtebrück) sowie die Löschgruppen in Womelsdorf, Birkelbach, Birkefehl, Schameder und Balde hohe Ziele für das neue Jahr 2015 gesetzt.

Die wohl größte Herausforderung wird die Gründung einer Löschstaffel in der Benfe: „In der heutigen Zeit ist so eine Neugründung nicht immer einfach, aber ich bin davon überzeugt, dass wir auch in der Benfe bald eine hervorragende Löschgruppe etablieren können“, so Müller. Ein Grundstein ist dahingehend bereits getan, denn ein entsprechendes Fahrzeug wurde bereits geliefert. Auch die Umsetzung des Brandschutzbedarfsplan oder auch das Projekt jeden Einsatzwagen mit digitalen Funk zu versorgen, stehe laut Müller 2015 auf der Agenda.

Dank an alle Gönner und Freunde

Um den Anspruch an sich selber zu heben, sollen alle Kameraden mithelfen, die innere Organisation zu verbessern. Dass die Ausrückzeiten und die Erreichbarkeit der Erndtebrücker Feuerwehr „nach wie vor zuverlässig und gut“ seien, daran ließ Müller auch trotz „der ungerechtfertigten Kritik des Kreises keinen Zweifel“. Sein besonderer Dank galt neben den eigenen Kameraden und Kameradinnen auch den Sponsoren sowie allen sonstigen Gönnern und Freunden der Freiwilligen Feuerwehr Erndtebrück.

Karl-Friedrich Müller dankte stellvertretend für die gesamte Freiwillige Feuerwehr ebenso Ludwig Völkel: Zum einen für seine stetige Unterstützung und ruhender Pol als Bürgermeister und zudem für die Tätigkeit als Hauptbrandmeister im Erndtebrücker Löschzug. Die Anwesenden verabschiedeten den 61-jährigen mit stehenden Ovationen. Neben Völkel gehen zudem Bernd Dobak, Robert Strohlos (beide Unterbrandmeister), Hans Joachim Marburger, Erhard Roth (beide Hauptfeuerwehrmann) sowie Karl-Heinrich Seifert (Feuerwehrmann) aus dem aktiven Dienst in die Ehrenabteilung.

Standing-Ovations für Ludwig Völkel

Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 35-jährige treue Pflichterfüllung verliehen der Kreisbrandmeister Bernd Schneider sowie Völkel an den Gemeindebrandinspektor des Löschzuges Erndtebrück, Heinrich Hoffmann sowie an den Unterbrandmeister Manfred Roth aus der Löschgruppe Balde. Die Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige treue Pflichterfüllung bekamen dagegen Unterbrandmeister Maik Beuter, Hauptbrandmeister Stephan Striezel, Hauptfeuerwehrmann Frank Treude, Unterbrandmeister Tobias Treude (alle Löschgruppe Birkefehl), Unterbrandmeister Dirk Harms, Hauptfeuerwehrmann Patrick Scheuer, Hauptfeuerwehrmann Markus Spittel, Brandinspektor Matthias Motl (alle Löschgruppe Schameder), Oberbrandmeister Jens Maletschek, Hauptbrandmeister Lars Maletschek (beide Löschgruppe Erndtebrück sowie Unterbrandmeister Thorsten Richstein (Löschgruppe Womelsdorf).

Bei der Löschgruppe Schameder übernimmt Jörg Stöcker für die kommenden sechs Jahre das Amt des stellv. Gruppenführers. Auch bei der Löschgruppe Womelsdorf gibt es Veränderungen an der Spitze des Zuges: Brandmeister Christian Born wird für die Dauer von sechs Jahren zum Gruppenführer ernannt, während Heiko Richstein als stellv. Gruppenführer fungiert. Für den gesamten Löschzug II (Löschgruppe Birkefehl, Birkelbach und Womelsdorf) übernimmt Sebastian Nölling das Amt des stellv. Zugführers.