Hoffen auf ein Umdenken

Wittgensteiner Schulforum. Der erste Schritt ist getan – auf dem Weg Schule Wittgenstein. Ich kann Bernd Schneider in seinem Leserbrief vom 29. Januar nur zustimmen. Es war ein produktives interkommunales Treffen für Wittgenstein in Schameder. Es war ein besonders Treffen, weil offen gesprochen wurde. Das Gemenge von Vertreter der Elternpflegschaft sowie Schulleitern, Verwaltung und Politik trug dazu bei, dass politisches Geplänkel keinen Platz hatte.

Es sollte doch nun möglich sein, gemeinsam eine Vision zu entwickeln und zu realisieren – für unsere gemeinsame Schullandschaft. Dies geht nur, wenn man miteinander spricht und gemeinsam handelt. Aus diesem Grund weise ich noch einmal auf meine Anregung im Schulausschuss Bad Berleburg vom 24. September 2014 hin.

Es ist in meinen Augen viel zielführender, wenn die Schulausschüsse aller drei Wittgensteiner Kommunen sich zu diesem wichtigen Thema parallel und vernetzt zum Zweckverband Wittgenstein zusammensetzen würden, um einen gemeinsamen Weg in der Schullandschaft zu gehen. Leider wurde damals im Ausschuss meine Idee eines gemeinsamen Handelns, ohne weiter darüber nach zu denken, verworfen. Mit der Begründung, dass die Schulausschüsse jeweils Alleinentscheider für ihre Kommunen sind.

Nach dem Wittgensteiner Schulforum hege ich nun die Hoffnung, dass ein Umdenken stattfinden wird. Es hat mich sehr gefreut, dass Bernd Schneider von Bündnis 90/ Die Grünen diese Idee aufgegriffen hat und diese in das Schulforum getragen hat. Wichtig ist nun, dass der gemeinsame Entwicklungsprozess nicht an den Schülern vorbei geht – sprich: über deren Köpfe hinweg. Das heißt, dass das Gemenge der Beteiligten nicht nur aus Verwaltung und Politik bestehen darf.