Hermann Afflerbach und Horst Jung seit 60 Jahren dabei

Dotzlar..  Das vergangene Jahr war für das Tambourkorps „Wittgenstein“ Dotzlar etwas besonderes, da das 90-jährige Vereinsbestehen gefeiert werden konnte. Darauf blickten die Mitglieder jetzt in ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Vorsitzender Klaus-Dieter Wied dankte allen Musikern und Mitgliedern für ein überaus gelungenes Fest.

Noch zahlreiche weitere öffentliche Auftritte standen 2014 auf dem Programm. Am Pfingstwochenende begleitete der Tambourkorps Dotzlar das Schützenfest des Schieß- und Schützenverein Elsoffs beim Zapfenstreich und an den darauf folgenden Festtagen. Ebenfalls besuchten die Musiker aus Dotzlar die Schützenfeste in Wemlighausen, Reddighausen, Rinthe und Schwarzenau. Auch den Fackelzug und das Kinderfest in Hatzfeld wurde vom Tambourkorps musikalisch begleitet.

Ständchen im kalten Wasser

Ende Juli erreichte das Internetphänomen „Cold Water Challenge“ auch das Tambourkorps Dotzlar, nominiert von den Kollegen aus Bad Berleburg. Das musikalische Ständchen im kalten Wasser erfolgte wenig später im Bad Berleburger Freibad, zur Freude vieler Zuschauer und Badegäste. Ein weiterer Höhepunkt folgte Ende September: Beim Oktoberfest in Müsen stellten die Musiker ihr Können unter Beweis. Im November wurden traditionell der Laternenumzug in Dotzlar sowie der Volkstrauertag begleitet.

Vorsitzender Klaus-Dieter Wied ist mit den musikalischen Leistungen sehr zufrieden, rief aber alle Aktiven auf, in diesem Jahr wieder zahlreich zu den Proben zu kommen. 2014 wurde 87 Mal geprobt, wobei Florian Saßmannshausen nur eine Fehlstunde auf dem Konto hat.

Geplant für dieses Jahr ist bereits das Schützenfest Elsoff im Mai und das Stadtschützenfest in Wingeshausen im August. Voraussichtlich besucht das Tambourkorps am 10. Oktober den Westfälischen Schützentag in Erndtebrück.

Unter den Mitgliedern, die für langjährige Treue ausgezeichnet wurden, sind einige mit dem Verein groß geworden.

Für den Ausschuss zum Dorfjubiläum Dotzlar 2018 wählte der Verein Florian Saßmannshausen, Martin Sinner und Klaus-Dieter Wied.