Hartmann-Brache vom Müll befreit

Arfeld..  Beim großen Arbeitseinsatz in und an der Hartmann-Brache ging es am Samstag zu wie im Schlussverkauf. „Alles muss raus“ – und damit meinte das Team um Ortsvorsteher Kai-Uwe Jochims die unglaublichen Müllberge, die sich in den vergangenen Jahren in der Ruine aufgetürmt hatten.

Kaum jemand war in der Lage, die Anzahl der Container zu schätzen, die bislang weggekarrt wurden. Allerdings konnte Waldemar Kiel in etwa die Zahl der Arbeitstunden nennen. „Über 1000 sind schon weg“, ließ er unserer Zeitung wissen. Dabei hat der eigentliche Abbruch noch nicht einmal begonnen. Voraussichtlich in der übernächsten Woche wird die Firma Jüngst mit dem Zurückbauen des Trockenbaus starten. In Sachen Abriss hat es sogar Gespräche mit der Abfallbehörde des Kreises gegeben. Hier ist alles geklärt“, kann der Ortsvorsteher ebenfalls vermelden. Um den Backsteinbau und die Anbauten abzutragen, ist sogar eigens ein Ingenieur-Büro eingeschaltet worden.

Mit 15 Helfern geschippt

Was am Samstag geleistet wurde, das kann Waldemar Kiel an einem Beispiel erläutern: „Um einen einzigen Müllhaufen abzutragen, haben wir von 8 bis um 11 Uhr mit 15 Helfern geschippt.“ Insgesamt waren bei dem Großeinsatz 25 Arfelder ehrenamtlich im Einsatz. Aber nicht die gesamte ehemalige Schuhleistenfabrik wird dem Erdboden gleichgemacht. Eine Garagenanlage und der so genannte Schrauberbereich sollen weiterhin an die Handwerkskunst im Ederdorf erinnern.