Hallenbergs Probleme sind hier unbekannt

Wittgenstein..  Gute Nachrichten für Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück: Anders als im benachbarten Hallenberg beklagen die Tafeln in Wittgenstein keinen Ansturm auff ihr Angebot und beobachten auch keinen Rückgang bei den Lebensmittel-Spenden.

„Für Bad Berleburg, Erndtebrück und Bad Laasphe trifft dies nicht zu. Auch Wartelisten gibt es bei uns nicht“, erläutert Manfred Masla auf Nachfrage der Wittgensteiner Heimatzeitung. Masla arbeitet sowohl im Vorstand der Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel wie in dem der Biedenkopfer Tafel mit.

Vergrößertes Angebot durch Aldi

„Wir bemerken keinen übermäßigen Anstieg der Nachfrage“, so Masla. Und tatsächlich sei dadurch, dass Aldi Nord inzwischen zum Kreis der Spender mit Lidl und den lokalen Supermärkten hinzugestoßen sei, auch das Angebot größer geworden. „Wir haben inzwischen mehr Lebensmittel“, so Masla. Ein Punkt, der eine schlechtere Versorgung verhindern könne, sei außerdem die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der in Laasphe zuständigen Biedenkopfer Tafel mit der Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel und der Siegener Tafel. Aus Hallenberg meldete der WDR Engpässe bei der Versorgung und die Einführung von Wartelisten für potenzielle Tafel-Kunden. Begründet wird dies durch den Zustrom von Flüchtlingen – und weil Supermärkte ihre Frische-Theken verkleinert hätten.