Hängepartie im Förderverein geht weiter

Wunderthausen/Diedenshausen..  In welche Richtung sich der Förderverein der Kirchengemeinde Wundert­hausen/Diedenshausen entwickeln wird, bleibt ungewiss. Auch in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Alten Schule Diedenshausen kam es am Donnerstag laut dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Stefan Küpper, „zu keinem Ergebnis“. Insgesamt war diese Veranstaltung trotz der vom Vorstand in der Einladung beschriebenen großen Bedeutung nicht gut besucht. Deshalb nimmt der Förderverein jetzt einen neuen Anlauf, Zukunftsfragen und Personalfragen in der ordentlichen Jahreshauptversammlung am 25. Juni, um 19 Uhr - ebenfalls in der Alten Schule in Diedenshausen - zu klären, so Küpper im Gespräch mit dieser Zeitung.

Kirchengemeinden ändern Strukturen

Der Förderverein der Kirchengemeinde kümmert sich derzeit beispielsweise um den Erhalt der kirchlichen Gebäude in Wunderthausen und Diedenshausen. Durch die Neustrukturierung der Gemeinden im Evangelischen Kirchenkreis kommt es aber zu Veränderungen. Künftig müssen für eine Pfarrstelle mindestens 2500 bis 3000 Gemeindemitglieder zusammengefasst werden. Die Gemeinde Wunderthausen/Diedenshausen zählt aber gerade einmal 800, hieß es schon 2014. Künftig wird also eine Fusion mit einer Nachbargemeinde, möglicherweise der Lukas-Kirchengemeinde, erfolgen. Neben diesen strukturellen Veränderungen kam es auch im Frühjahr 2014 zum Rücktritt von fünf der sechs Presbyter. Seit dem leitet ein Bevollmächtigtengremium die Gemeinde.

Zwar ist der Förderverein eigenständig, dennoch machen diese Umwälzungen auch Diskussionen über eine zukünftige Ausrichtung des Vereinszwecks notwendig. Außerdem sucht der Verein einen Schriftführer und einen Kassenwart.