Grundschüler freuen sich auf Schüllar-Wemlighausen
20.06.2007 | 09:31 Uhr 2007-06-20T09:31:30+0200Girkhausen. (hal) Die Grundschule in Girkhausen ist seit gestern Geschichte. Pünktlich um 10.30 Uhr entließen Leiterin Christa Kayes und ihre Kollegin Heide Thews die 34 Mädchen und Jungen in die langen Ferien. Das kommende Schuljahr wird für sie in eine
Der Abschied ohne Wiederkehr verlief erstaunlicherweise ohne eine Spur von Wehmut. Die Kinder freuen sich auf die Schule in Schüllar- Wemlighausen, die sie ab August besuchen werden. So auch Benni, der dort nach eigenen Angaben schon viele Freunde hat. So sieht es auch der kleine Fabian, dessen Cousin bereits in Wemlighausen zur Schule geht. Nora Kolbe kann die Schließung der kleinsten Schule in Nordrhein-Westfalens ziemlich egal sein. Sie besucht bald das Gymnasium.
Die Zahl der Girkhausen-Befürworter im dritten und vierten Schuljahr hält sich in Grenzen. Layla würde gerne bleiben. Rilana auch, aber wohl nur aus Solidarität. Schließlich ist sie Laylas beste Freundin. Die Freude über die Schließung ist auch auf der Tafel abzulesen. "Diese Schule reicht mir und es ist auch doof", hat ein Kind dort geschrieben. Das einzig Gute an der Schule sind nur die Lehrer, hat ein anderes Kind ausgemacht.
Auch das Inventar macht sich bald auf den Weg. Die Tische werden in Dotzlar gebraucht. Das Lehr- und Lernmaterial geht wie die 23 Mädchen und Jungen nach Schüllar-Wemlighausen. Auch die vom Presserummel sichtlich genervte Christa Kayes war gestern anzusehen, dass sie die anstehenden Sommerferien wirklich verdient hat. Am 1. August ist Schlüsselübergabe. Dann ist endgültig Schluss.
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