Grüne bemängeln: FELS ist ein leeres Versprechen
04.03.2009 | 18:10 Uhr 2009-03-04T18:10:56+0100Wittgenstein/Stünzel. ...
... Die Wittgensteiner Grünen laden zu Diskussionsveranstaltung: "Bundesfernstraße von Kreuztal nach Hattenbach ("FELS")" ein und üben schon im Vorfeld scharfe Kritik an Landrat Paul Breuer (CDU) und dem SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase.
Die Diskussion über Sinn und Unsinn der von Breuer und Brase geforderten Bundesfernstraße von Kreuztal nach Hattenbach, die sogenannte "FELS", ist in vollem Gange. Die Befürworter des Straßenpojekts versprechen der Wittgensteiner Bevölkerung eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen und verkehrlichen Situation, schreibt Dr. Peter Neuhaus.
Die Grünen-Ortsverbände in Erndtebrück, Bad Laasphe und Bad Berleburg besteiten diese Behauptung mit Nachdruck: "Für Wittgenstein wird sich durch die Breuer-Brase-Trasse keine Verbesserung ergeben". Im Gegenteil: Alle Erfahrung spricht dafür, dass bestehende Betriebe durch vermehrte Konkurrenz geschwächt und zur Abwanderung angeregt werden. ", so die Wittgensteiner Grünen.
Um die Wittgensteiner Bevölkerung über die Folgen der Breuer-Brase-Trasse aufzuklären, laden die Grünen deshalb zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung am Mittwoch, 11. März, um 19.30 Uhr in die Stünzeler Kaffeestube in Bad Berleburg, Zum Festplatz 1, ein. Michael Poser, Sprecher der Aktionsgemeinschaft der Bürgerinitiativen gegen die "FELS", wird die geplante Fernstraße in ihrem Verlauf und ihrer Problematik erläutern. Darüber hinaus wird Johannes Remmel, heimischer Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, die wirtschaftliche und verkehrspolische Dimension des Fernstraßenprojekts verdeutlichen.
"Wir werden in den nächsten Monaten verstärkt Aufklärung über den grassierenden Straßenwahn auch in Wittgenstein betreiben und deutlich machen: Die Bundesfernstraße unseres Landtrats ist ein leeres Versprechen für Wittgenstein", erklärten die Grünen abschließed .
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